Spargel lässt den Umsatz sprießen

Es gibt unzählige Rezepte mit weißem oder grünem Stangengemüse. Trotzdem: Spargel mit Schinken bleibt ein beliebter Klassiker. Höchste Zeit also, dem Schinken einen besonderen Platz in der Fleischertheke einzuräumen. Als Appetitanreger für die Kunden und als Umsatzbringer.

Für viele Genießer ein Muss in der Spargel-Zeit: frischer gekochter Spargel gerollt in saftigem Hinterschinken. kab-vision – stock.adobe.com - © kab-vision – stock.adobe.com

Spargel macht sich rar und ist damit umso beliebter. Bereits am 24. Juni ist traditionell Schluss mit der Saison. Bis es soweit ist, sind Spargelgerichte der Renner. Für viele Genießer ist Schinken und Spargel ein ideales Duo. Keine andere Fleischspezialität wird so häufig und gerne zum Spargel genossen. Denn dünn aufgeschnitten entfaltet der Schinken seinen besonderen Geschmack, und bringt die fein-herbe Note der Spargelaromen gut zur Geltung.

Welcher Schinken passt zum Spargel? Es gibt so viele unterschiedliche Sorten – kalt oder heiß geräuchert, Kochschinken, Schinken mit oder ohne Knochen, trocken- oder nassgepökelte Schinken. Genießer kaufen die Schinkenspezialitäten meist nach persönlichen Vorlieben. Eine reich bestückte Fleischertheke und die richtige Beratung durch das Fachpersonal helfen bei der Entscheidungsfindung.

Ein lohnender Zusatzartikel in der Spargelzeit ist der Parmaschinken. Das EU-Siegel „Geschützte Ursprungsbezeichnung“ garantiert, dass er ausschließlich aus der italienischen Region Parma kommt. Es ist genau festgelegt, welche Schweinerassen erlaubt sind, wo sie geborgen, aufwachsen und geschlachtet werden müssen, wie sie zu füttern und zu verarbeiten sind. Parmaschinken ist ein luftgetrockneter Rohschinken aus der Hinterkeule des Schweins. Der Keule wird durch Einreiben mit Meersalz das Wasser entzogen. Anschließend wird der Schinken mindestens zwölf Monate lang luftgetrocknet. Dabei verliert er etwa ein Drittel seines Gewichts und entfaltet sein typisch mildes Aroma. Die Italiener beschreiben den Geschmack mit „dolce“. Das Original ist leicht zu erkennen: Parmaschinken trägt den Brandstempel des Konsortiums der Hersteller (Consorzio del Prosciutto di Parma), eine fünfzackige Krone der Herzöge mit dem Schriftzug „PARMA“. Die italienische Delikatesse verdient es, sachgerecht aufbewahrt und präsentiert zu werden. Hauchdünn und mit Fettrand schmeckt er am besten. Damit er sein volles Aroma entfaltet, sollte er eine halbe Stunde vor Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden.

Gut zu wissen: Der Parmaschinken enthält wenig Fett, wichtige Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Hinzu kommen leicht verdauliche Proteine, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Ölsäure und einfach ungesättigte Fettsäuren.

Neben rohen oder gekochten Schinkenspezialitäten genießen viele Feinschmecker den Spargel auch mit edlen Fleischstücken von Kalb, Rind oder Schwein. Ernährungsbewusste kombinieren das Königsgemüse gerne mit Geflügelfleisch und erhalten so eine leichte und ausgewogene Mahlzeit. Wie auch immer der Begleiter zum Spargel heißt – für Fleischer bietet die Spargelsaison in jedem Fall gute Chancen auf Umsatzplus. Nachfolgend zeigt Die Fleischerei eine kleine Auswahl an Produkten für das Zusatzsortiment.