Schwarzwälder Schinken: Solides Wachstum bilanziert

Der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller, Villingen-Schwenningen, legt eine positive Bilanz des vergangenen Jahres vor und sieht seine Marke für die Zukunft gut aufgestellt.

Vorstand Schwarzwälder Schinken
Die Vorstandsmitglieder Elisabeth Adler-Gößmann, Hans Schnekenburger und Dietmar Kalbacher (v.l.n.r.) sind zufrieden mit der Entwicklung der Marke „Schwarzwälder Schinken“. - © Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller e.V.

Unter den Rohschinken ist der Schwarzwälder Schinken nach wie vor führend am Markt. Die Hersteller erzielten 2014 eine Mengensteigerung von zwei Prozent auf 8,94 Mio. Schinken (2013: 8,77 Mio.). Der Inlandsmarkt präsentierte sich stabil mit leichtem Wachstum (zwei Prozent/7,59 Mio. Schinken), die Exportmärkte konnten mit einem Plus von 15 Prozent (1,35 Mio. Schinken) deutlich zulegen. Mit einer Marktdurchdringung von nahezu 100 Prozent ist Schwarzwälder Schinken im klassischen Lebensmittelhandel und Discount, im Fachhandel sowie in der Gastronomie vertreten.

„Die Marke Schwarzwälder Schinken bietet alles, was ein moderner Verbraucher sich wünschen kann“, sagt Elisabeth Adler-Gößmann, Vorstand Marketing des Schutzverbandes. „Eine regionale Spezialität, hergestellt nach traditionellem Verfahren, transparent und lückenlos rückverfolgbar, vielseitig zu genießen und von einzigartigem unverwechselbarem Geschmack.“

Dass die Spezialität zukunftsfähig bleibt, darüber wacht der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller. Zu seinen Aufgaben gehören Markenschutz, wie das konsequente Vorgehen gegen Namensmissbrauch, und Qualitätssicherung durch interne wie externe Kontrollen. Eine aktive und offensive Kommunikation, die dialogorientiert über die Marke und ihre Besonderheiten aufklärt, ergänzt aufmerksamkeitsstarke Marketingak­tio­nen wie das Schwarzwälder Schinkenmuseum und der Schwarzwälder Schinkenlauf, der nach erfolgreicher Erstauf­lage im vergangenen Jahr in diesem Jahr am 13. September stattfindet und viele Läufer an der Feldberghalle in Altglashütten/Feldberg erwartet.

Das Schwarzwälder Schinkenmuseum kann im dritten Jahr seines Bestehens einen neuen Besucherrekord vermelden. Wurden 2013 rund 50.000 Besucher gezählt, so nutzten im vergangenen Jahr 82.993 Gäste das interaktive und informative Angebot auf der Spitze des Feldbergs. Dies ist ein stattlicher Zuwachs von knapp 65 Prozent.

www.schwarzwaelder-schinken-verband.de