Schichtsalat mit Frühstücksspeck

Mit einem einfach zubereiteten Schichtsalat aus Mais, Paprika und Äpfeln kombiniert mit knusprig gebratenem Frühstücksspeck bieten Sie Ihren Kunden einen kühlen Genuss an heißen Sommertagen.

Knusprig gebratener Frühstücksspeck verleiht dem Schichtsalat eine herzhafte Note. - © Milram

Schichtsalat mit Frühstücksspeck

Wenn’s draußen heiß ist, verlangen Kunden weniger Aufläufe oder Eintöpfe. Jetzt sind Salate gefragt. Nahezu jede Fleischerei hat Wurst-, Herings- oder Käsesalat in ihrem Angebot. Eine ebenfalls schmackhafte Variante ist zum Beispiel der hier beschriebene Schichtsalat, der Gemüse mit Obst, Speck, Käse und Quark kombiniert. Damit versorgen Sie Ihre Kunden mit wertvollen Vitaminen, Kohlenhydraten und Eiweiß. Während Paprika viel Vitamin C liefert, enthält Mais weniger für den Menschen nutzbares Eiweiß als die meisten anderen Getreide. Und doch ist die ursprünglich aus Mexiko stammende Pflanzenart, die die Österreicher auch „Kukuruz“ nennen, als Gemüse sehr beliebt. Neben dem in Europa vielfach angebauten gelben Mais gibt es auch rote und blaue Sorten, die interessante Farbeffekte in Nahrungsmitteln geben können.

Im Gegensatz zu Mais enthält Quark viel Eiweiß (zirka 10 bis 20 Prozent) und Calcium. Quark gibt es in acht verschiedenen Fettgehaltstufen. In Deutschland üblich sind bis 10, 20 und 40 Prozent Fett in der Trockenmasse (i. Tr.). Das Wort „Quark“ wurde im Spätmittelhochdeutschen als Twarc, Quarc, Zwarg aus dem Niedersorbischen (slawisch) übernommen und ist seit dem 14. Jahrhundert beurkundet. Der bayrische Begriff „Topfen“ ist seit mindestens dem 13. Jahrhundert belegt und lässt die Herstellung in einem Topf anklingen oder auch die früher gebräuchliche runde Form erkennen. Weitere Namen sind „Glumse“ (Ostpreußen), „Matte“ (Hessen), „Matz“ (Mitteldeutschland), „Schotten“ oder „Schottenkas“ (Kärnten), „Topfkäse“, „Bibbeleskäs“ (Baden), „Klatschkies“ (Rheinland), „Sibbkäs“ (Südhessen), „Luckeleskäs“ oder „Luggeleskäs“ (Württemberg) und „Weißkäse“ oder „weißer Käs“ (Süddeutschland). So viele Namen für ein und dasselbe. Beim Gouda ist das anders. Der beliebte niederländische Schnittkäse mit mindestens 30 bis 48 Prozent Fett i. Tr. unterscheidet sich nur in der Schreibweise: Gouda oder Gauda. Der Käse stammt ursprünglich aus den Städten Stolwijk und Haastrecht, aus der Region Krimpenerwaard südlich der gleichnamigen Stadt Gouda, im Westen der Niederlande. Seinen Namen verdankt er auch dieser, von deren Markt aus sich der Ruf dieses Käses in alle Welt verbreitet hat. Die erste urkundliche Erwähnung des Gouda-Käses findet sich bereits 1184. Damit ist Gouda eine der ältesten schriftlich belegten Käsesorten, die bis in unsere Zeit hergestellt und gehandelt werden. Je nach Dauer der Reifezeit unterscheidet man im Handel zwischen jungem (vier bis acht Wochen), mittelaltem (zwei bis sechs Monate) und altem Gouda (gewöhnlich sechs bis acht Monate, manchmal auch länger). Junger Gouda schmeckt rahmig und mild, die Käsemasse ist weich bis fast cremig und von fast weißer bis hellgelber Farbe. Erst bei längerer Reifezeit entwickelt sich ein zunehmend kräftiger, würziger Geschmack. Gleichzeitig wird der Käse trockener und dunkelt zu einem intensiven Goldgelb. Überjähriger Gouda schmeckt intensiv würzig und leicht scharf.

Zubereitung

Frühstücksspeck in Würfel schneiden und in einer heißen Pfanne ohne Fett knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Eisbergsalat putzen, waschen, in mundgerechte Stücke teilen und gut abtropfen lassen. Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Paprika putzen, waschen und klein schneiden. Mais abtropfen lassen. Den Gouda in feine Streifen schneiden. Alle Zutaten abwechselnd in eine große oder vier kleine Schälchen schichten. Frühlingsquark als Abschluss daraufgeben. Schnittlauch waschen, trocken tupfen und in feine Röllchen schneiden. Den Schichtsalat damit bestreuen.www.milram.de

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