„Roberta“ bedient 24/7

Mit einer innovativen Automatenlösung setzt die Traditionsmetzgerei Klein in Straß neue Maßstäbe im stationären Handel. Neben dem persönlichen Verkauf im Ladengeschäft versorgt nun auch ein Robomat die Kunden mit ihren Lieblingsprodukten – schnell, einfach und rund um die Uhr.

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    Neben dem persönlichen Verkauf an der Ladentheke bietet die Traditionsmetzgerei Klein ihren Kunden seit Oktober 2020 eine innovative Automatenlösung für den Kauf von frischen Fleischwaren rund um die Uhr. Metzgerei Klein
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    Über das Bestell- und Bezahlterminal wird der gesamte Verkaufsvorgang kontaktlos abgewickelt. Metzgerei Klein
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    Das Bestellsystem des Automaten ähnelt im Aufbau einem Onlineshop. Metzgerei Klein
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    Josef Klein, Metzgermeister und Betriebswirt, hat die Pläne für einen multifunktionalen Roboterarm im Kühlraum der Metzgerei gemeinsam mit dem ortsansässigen Maschinenbauunternehmen Kirschenhofer umgesetzt. Metzgerei Klein
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    Nach dem bargeldlosen Bezahlen der Waren holt der Roboterarm die Artikel aus dem Regal und befördert sie direkt über ein Fließband zum Kunden an der Ausgabeluke. Metzgerei Klein
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    Breite Auswahl aus dem Kühlraum der Metzgerei: 115 verschiedene Artikel – 5.500 insgesamt – sind bei „Roberta“ erhältlich. Metzgerei Klein

Die Idee zur Einführung von „Roberta“ entwickelte der 23-jährige Metzgermeister und Betriebswirt Josef Klein gemeinsam mit dem ortsansässigen Maschinenbau-Unternehmen Kirschenhofer. Anfang 2020 setzten sie sich zusammen und erstellten die Pläne für einen multifunktionalen Roboterarm im Kühlraum der Metzgerei, der mit einem Bestelldisplay und Bezahlterminal vor dem Geschäft elektronisch verbunden ist. Nach einigen Testphasen und der Feinjustierung des Roboterarms wurde der Robomat im Oktober 2020 in Betrieb genommen.

Seitdem können Kunden der Metzgerei Klein ihre Fleischwaren nicht nur im Laden, sondern auch am Automaten ordern – mit direktem Blick ins Kühllager. Nach ein paar Klicks auf dem Bestelldisplay mit integriertem Bezahlterminal holt ein mannshoher Roboterarm die gewünschten Waren aus den Regalen und bringt diese über ein Förderband zur Ausgabeluke. Der Vorteil: Aufschnitt, Fleisch, Würstchen, Beilagen oder sogar Suppeneinlagen können schnell und bequem außerhalb der regulären Ladenöffnungszeiten eingekauft werden. Eine perfekte Alternative für Kunden, die kurzfristig Fleischwaren für einen spontanen Grillabend benötigen oder noch am späten Abend erwerben möchten. Zusätzlich erfolgt der Einkauf vollkommen kontaktlos – ein Trumpf in der aktuellen Zeit und bei dem gestiegenen Verbraucherbedürfnis nach mehr Hygiene, Abstand und bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten.

„Es macht uns glücklich, dass unsere Kunden von dem Roboter-Automaten so begeistert sind. Nicht nur die jungen, sondern auch die älteren nutzen ihn regelmäßig. Da gibt es keine Altersgrenze“, freut sich Josef Klein, Junior-Chef des Familienbetriebs.

Technische Flexibilität dank modernem Payment

Entscheidend für die Inbetriebnahme von „Roberta“ war die Anbindung einer passenden Bezahllösung. Maximale Flexibilität bei der Konzeption des Automatenprojekts bot VR Payment, der Zahlungsspezialist der Volksbanken Raiffeisenbanken. Als einer der führenden Payment-Provider Deutschlands bietet VR Payment Terminalmodule mit und ohne PIN-Pad, die bei jeder Automatenlösung integriert oder angedockt werden können und in der Hardware Branchen- und Herstellerunabhängig sind. Gemeinsam mit der Metzgerei hat VR Payment die gesamte Zahlungsabwicklung und den Netzbetrieb für „Roberta“ aufgesetzt. Das Payment ist direkt ins Bestellsystem integriert, sodass alle gängigen Debit- und Kreditkarten sowie mobiles Bezahlen möglich sind.

Diese Flexibilität war für die Metzgerei Klein ausschlaggebend: „Es war uns enorm wichtig, bei einem innovativen Automatenkonzept auch eine moderne Bezahlmöglichkeit aufzusetzen, die einfach ist und bei der nichts schief gehen kann“, sagt Josef Klein. „Alles läuft bei uns bargeldlos. Mit der Karte zum Stecken oder kontaktlos, sodass auch per Handy oder Smartwatch bezahlt werden kann – ganz so, wie unsere Kunden es möchten.“

Maßgeschneiderte Automatenlösung

Im Vergleich zu regulären Verkaufsautomaten bietet die Automatenlösung der Metzgerei Klein deutlich mehr Platz und damit auch ein größeres Produktangebot. Durch die Nutzung des rund 45 m2 großen Kühlraums kann die Metzgerei bis zu 5.500 Artikel in der Automatenlösung bereitstellen. „Wir wollen unseren Kunden auch außerhalb der Öffnungszeiten eine breite Produktauswahl bieten. Viele kommen aus dem Umland und haben eine recht weite Anreise – sie sollen zu jeder Zeit all das mitnehmen können, was sie brauchen, und dabei nicht vor einem leeren Automaten stehen“, erklärt Klein die besonderen Anforderungen.

Hinzu kommt: Bei den Metzgereiprodukten handelt es sich um sensible Lebensmittel, deren Kühlkette zu keinem Zeitpunkt unterbrochen werden darf. Ansonsten verringern sich die Haltbarkeit und auch die Qualität der Waren. Bei der Metzgerei Klein ist der Kühlraum der Automatenlösung direkt an das Ladengeschäft angeschlossen und für die Angestellten schnell und einfach zugänglich. Nach frischer Zubereitung der Waren, werden diese luftdicht verpackt und umgehend in den Regalen des Kühlraums verstaut. Dadurch spart sich die Metzgerei zum Befüllen des Robomaten lange Transportwege und garantiert die Einhaltung der Kühlkette.

Im Bestellsystem des Verkaufsautomaten, das dem Aufbau eines Online-Shops ähnelt, können Kunden aktuell aus bis zu 115 verschiedenen Produkten wählen. Pro Bestellung können bis zu 14 Artikel in den Warenkorb gelegt werden. Nach dem bargeldlosen Bezahlen der Waren sucht der Roboterarm die Artikel mithilfe von QR-Codes an den Regalen aus, holt sie mit Saugnäpfen und Unterdruck heraus und befördert diese direkt über ein Fließband zum Kunden an der Ausgabeluke.

Laut Josef Klein hat sich der Einsatz von QR-Codes als besonders nützlich erwiesen: „Der Roboter erkennt anhand der hinterlegten Produktinformationen, wenn einer der Artikel das Haltbarkeitsdatum überschritten hat und nimmt ihn sofort aus dem Regal.“ Zusätzlich wird auch die Ausgabe der Waren über das Lieferband mit drei Lichtschranken überwacht. Wenn ein Artikel vom Band fallen sollte, dann wird das entsprechend registriert und der Warenwert an den Käufer erstattet.

Ob Eigenentwicklung oder Standard-Lösung: Automaten mit flexiblen Bestell- und Bezahloptionen bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Als ergänzender Vertriebskanal im stationären Handel sind sie eine Investition in die Zukunft.

www.bewusst-klein.de