Wer ihn hat, der gehört zu den Besten seiner Zunft: Der Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung gilt als „Ritterschlag“ für Junghandwerker im Freistaat. Denn nur die prüfungsbesten 20 Prozent jedes Meister-Jahrgangs erhalten ihn. Im Metzgerfach holten sich 2015 stolze 18 Absolventen der 1. Bayerischen Fleischerschule Landshut diese hohe Auszeichnung.
Neun von ihnen kamen kürzlich zu einer Feier nach Landshut und wurden hier für ihre Spitzenleistungen geehrt. Unter den an der Isar ausgebildeten Fachkräften war mit Melanie Plattner (25) aus Egglham auch eine junge Dame aus Niederbayern. Ihre erfolgreichen männlichen Kollegen wohnen und arbeiten in Bayern und Franken, Niedersachsen, Sachsen oder Berlin. Mit Ferdinand Wild (21) aus Gaweinstal und Michael Zlabinger (20) aus Theiß wurden sogar zwei Fleischhauer aus Niederösterreich ausgezeichnet, mit Andreas Kofler (29) aus Lana in Südtirol auch ein Fleischer aus Italien. Denn diesen speziellen Preis des Freistaats für Handwerker kann jeder erhalten, der in Bayern die Meisterprüfung abgelegt hat – unabhängig vom Herkunftsland.
Die Staatspreisträger: Michael Bielmeier (Prackenbach), Marco Ehrlich (München), Michael Heitmüller (Bad Lauterberg im Harz), André Klitzke (Berlin), Andreas Kofler (Lana/Italien), Patrick Pfaff (Salching), Melanie Plattner (Egglham), Hannes Saudhof (Eimen), Falk Seidensticker (Weischlitz), Maximilian Spies (Schmidmühlen), Patrick Stephan (Damme), Christopher Tränkler (Forchheim), Ferdinand Wild (Gaweinsthal/Österreich), Max Winefeld (Treuen), Christian Witt (Weiherhammer), Florian Zankl (Wiesenfelden), Michael Zlabinger (Theiß/Österreich), Frank Ruckdeschel (Gefrees).