Rekordzahl an Azubis: Bedford stärkt weiterhin das Handwerk

Mit sieben jungen Leuten, die zum ersten August ihre Ausbildung gestartet haben, bildet die Wurst- & Schinkenmanufaktur Bedford, Osnabrück, aktuell 21 Fachkräfte von morgen aus – so viele Azubis gab es in der Unternehmensgeschichte noch nie.

Bedford 7 neue Azubis
Sie begannen im August ihre Ausbildung bei Bedford (v.l.): Max Buddenberg (Industriekaufmann), Philip Steuer (Fleischer), Lisa Sante (Fleischerin), Felix Vetter (Fleischer), Antonia Heuer (duale Studentin), Stefan Feldmann (Mechatroniker) und Daniel Krefft (Fleischer). - © Bedford

In diesem Jahr sind es eine Fleischerin und drei Fleischer, ein Mechatroniker, ein Industriekaufmann und eine Dualstudentin für den Bachelor of Arts in Betriebswirtschaft, die bei Bedford ihre ersten Schritte ins Berufsleben machen. „In diesem Jahr haben wir so viele gute Bewerbungen erhalten, dass wir mehr Ausbildungsstellen als geplant besetzt haben“, erzählt Katrin Schwager, Personalerin bei Bedford.

So hat sich unter anderem ein 31-jähriger Familienvater, der über eine Zeitarbeitsfirma zu Bedford kam, aufgrund seiner positiven Erfahrungen im Unternehmen für eine Ausbildung entschieden. Auch ein 16-jähriger Realschüler hatte seinen Traumberuf Fleischer so klar vor Augen, dass er mit seinem leidenschaftlichen Interesse auch seine Eltern überzeugen konnte.

„Für uns ist die Ausbildung junger Menschen ein fester Teil unserer Tradition als Familienunternehmen und als Partner des Fleischerhandwerks“, sagt Bert Mutsaers. „Wir betrachten sie nicht nur als gesellschaftliche Verpflichtung, sondern auch als wichtige Maßnahme, um die Qualität unserer Produkte auch in Zukunft sicherzustellen.“

Auf die neuen Azubis wartete das traditionelle Programm der ersten beiden Ausbildungstage: Bei einem gemeinsamen Frühstück lernten sie die Ausbilder, die Geschäftsführung und den Betriebsrat kennen und verkosteten selbstverständlich auch die vielfältigen Produkte des Familienunternehmens. Im Anschluss standen eine Werksführung und die ersten Unterrichtseinheiten auf dem Programm, zu denen Arbeitssicherheit und Hygiene, das Produktsortiment sowie die Rechte und Pflichten der Auszubildenden gehörten. Auch der von Bedford entwickelte „Azubi-Knigge“ wurde ihnen näher gebracht.

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