Radio-Moderatoren erhalten Nürnberger Bratwurstpreis

Drei „Nürnberger“ als Lampe: Dr. Rainer Heimler (r.) und OB Marcus König (2.v.r.) überreichten den Bratwurstpreis an Mark Neugebauer und Yase Schaub. Buchmann - © Buchmann

„In Nürnberg gibt es jetzt eine Bratwurstgasse, in der unser Bratwurstmuseum steht. Das haben Sie geschafft!“ Grund genug für Dr. Rainer Heimler, Vorsitzender des Schutzverbandes Nürnberger Bratwürste, den 12. Nürnberger Bratwurstpreis an die Radio-Energy-Moderatoren Yase Schaub und Mark Neugebauer zu verleihen, die die Idee zu dem neuen Straßennamen hatten und in kürzester Zeit sogar den Stadtrat davon überzeugten.

Ende Mai 2021 stellten die beiden in ihrer Show „Energy am Morgen“ die Frage: Warum gibt es einen Bierweg, aber keine Bratwurstgasse in Nürnberg?“ Denn (neben den Lebkuchen) ist Nürnberg ja vor allem für die Bratwürste bekannt. Nachdem Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas und auch Oberbürgermeister Marcus König sich positiv geäußert hatten, brachte die CSU das Thema im Stadtrat ein – und der Verkehrsausschuss gab im Oktober 2021 grünes Licht: Die „Bratwurstgasse“ wurde am Trödelmarkt hinter dem Henkersteg ausgewiesen, das Bratwurstmuseum hat seitdem die Adresse Bratwurstgasse 1.

Diesen „Geistesblitz“ lobten auch Marketingfachleute, nach dem Motto: „Andere Städte stellen Spezialitäten bewusst in den Vordergrund, zum Beispiel Frankfurt die grüne Soße, die Münchner ihre Weißwurst. Warum sollen wir das denn nicht machen?“ Ein Straßenname als Bekenntnis zum „Bratwurst-Image“ der Stadt, dem sie Millionen hungrige Touristen verdankt. Gut 1,2 Milliarden der nur 7 bis 9 Zentimeter kleinen und 20 bis 25 Gramm leichten Bratwürste stellen die Metzger und vier industrielle Hersteller (HoWe, Wolf, Kupfer, Schlütter) jährlich in der Frankenmetropole her.

OB König lobte die Preisträger für ihre Initiative: „Bratwurstgasse und Bratwurstmuseum – das passt zusammen!“ Dr. Heimler bezeichnete den Preis, der drei stilisierte „Nürnberger“ mit Hintergrundbeleuchtung darstellt, als ganz besonderen; Er werde nicht regelmäßig verliehen (zuletzt 2014), sondern nur, wenn sich wirklich ein Preisträger anbiete. 2013 ging der Preis an die Fleischer-Innung. Denn: Nürnbergs Metzger haben die Rezeptur der Bratwurst über Jahrhunderte bewahrt, ihre Qualität gesichert und stellen sie noch heute in ihren Betrieben handwerklich her.

www.nuernberger-bratwuerste.de