Wildwurstspezialitäten und Fertiggerichte aus dem Fleisch von Hase, Reh, Wildschwein und Hirsch, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dies zeigte die 8. Deutsche Wildwurstqualitätsprüfung, die gemeinsam mit der 4. Deutschen Geflügelwurstqualitätsprüfung von der Fleischerinnung Bonn Rhein-Sieg in Hennef veranstaltet wurde.

An den beiden Wettbewerben hatten sich 26 Betriebe mit 126 Produkten beteiligt. Davon entfielen 18 in die Kategorie Geflügel, 108 waren aus oder mit Wildfleisch produziert.
Der Clemens-August-Pokal für das beste Erzeugnis ging für die „Wildsau-Wurz“ an Karl Koller aus Bad Hindelang. Bei den Geflügelwurstherstellern überzeugte die Geflügelleberwurst mit Pistazien von Kikok-Hähnchen, die Karl-Heinz Esser aus Erkelenz den Beethoven-Pokal einbrachte. In der Kategorie Brühwurst errang die Metzgerei Bauer aus Distelhausen einen Pokal mit dem „Rehbierschinken“, für die beste Kochwurst ging die Trophäe nach Bad Sobernheim an die Metzgerei „Wildkammer“ für die Wildleberwurst mit Preiselbeeren. Die Top-Ergebnisse beim Wildschweinschinken errang Frank Effert aus Meckenheim. Mit seiner Wildschweinpastete erlangte Manfred Zentner aus Koblenz erneut einen Pokal in der Sparte Wurstwaren in Dose und Glas. Das beste Fertiggericht kam von Achim Reske aus Bornheim, der Gamsgulasch servierte. Auch ein Convenienceprodukt aus Geflügel konnte die begehrte Trophäe erreichen: Das Putenragout der Fleischerei Kern aus Rohrbach erzielte Spitzenwerte bei der Beurteilung.
R. Heck