Optimale Branchenlösung

Innovative Geschäftsideen und die Konzentration auf die eigenen Stärken sind wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Diese Erkenntnis ist für den Schweizer Spezialitätenhersteller Mösli Fleischwaren AG der Grund, eine konsequente Qualitätsstrategie zu verfolgen. Und dazu passt auch die Entscheidung für eine ERP-Branchenlösung von CSB-System.

Die „Fürstenländer Spezialitäten“ erhielten bereits 30 internationale Goldmedaillen. - © CSB-System AG/Möfag

Optimale Branchenlösung

Die Mösli Fleischwaren AG (Möfag) wurde 1978 von Rita und Christian Mösli gegründet. Seit 1997 wird das Unternehmen aus Zuzwil in der Schweiz in der zweiten Generation von Urs Mösli geführt. Mit der Gründung der „Fürstenländer Spezialitäten“ in den 80er Jahren hat die Möfag auf dem engen Fleischwarenmarkt eine Marke etabliert, die in der ganzen Schweiz untrennbar mit dem Begriff der Spezialität verbunden ist. Die Produktpalette ist zwar vergleichsweise klein, dafür aber exklusiv: Gekochte und geräucherte Fleisch-Erzeugnisse, Truthahn-Produkte und vor allem das sogenannte Fürstenländer Mostbröckli, ein Traditionsprodukt, das in der Schweiz außerordentlich beliebt ist. 30 bis 40 Tonnen an „Fürstenländer Spezialitäten“ werden pro Woche in der Produktionsstätte in Zuzwil von rund 60 Mitarbeitern hergestellt. In den vergangenen zehn Jahren konnte die Möfag den Umsatz auf heute 25 Millionen Schweizer Franken pro Jahr verdoppeln.

Untermauert wird die Qualitätsmaxime einerseits durch die Zertifizierung nach International Food Standard (IFS) und Suisse-Garantie, andererseits durch kontinuierliche Prozess- und Technologie-Optimierungen. Hier sind vor allem die Verpackung der Produkte unter Reinraumbedingungen zu nennen, wodurch eine längere Haltbarkeit erreicht wird, und die in den Produktionsprozess integrierten Andockanlagen, die sich nahtlos in die Kühlkette einfügen und so gefährliche Temperaturschwankungen verhindern.

Qualität statt Massenware

Geschäftsführer Urs Mösli schildert die Entwicklung seines Unternehmens von einem reinen Schinkenspezialisten zum Gründer des erfolgreichen und exklusiven Markenlabels „Fürstenländer Spezialitäten“: „Durch die Spezialisierung auf Schinkenprodukte in der Anfangsphase unserer Geschäftsaktivitäten standen wir vor dem Problem, dass wir nicht jedes Kundensegment bedienen konnten. Um uns auf dem Markt besser zu positionieren, haben wir zirka zehn Jahre nach der Gründung die Marke ,Fürstenländer Spezialitäten‘ aufgebaut und damit unser Produktportfolio quantitativ erweitert, aber vor allem qualitativ verbessert.“ Diese strategische Maßnahme ist aufgegangen, der Erfolg spricht für sich. Die Kunden nehmen den höheren Preis der Produkte gerne in Kauf, erhalten sie doch hierfür beste Qualität und urtypische Schweizer Spezialitäten. Massenproduktionen soll es bei der Möfag auch in Zukunft nicht geben, vielmehr will das Unternehmen in puncto Qualität noch weiter zulegen: „Die Fokussierung auf eine Massenproduktion, wie es einige unserer Mitbewerber vormachen, passt nicht zu unserer Philosophie. Wir setzen auch in Zukunft ausschließlich auf Qualität. Außerdem wird die Schweiz ohnehin schon mit Massenprodukten beispielsweise aus Deutschland, Italien oder Frankreich gut bedient. Deshalb wollen wir lieber unsere Stärken weiter ausbauen und solche Kunden zufriedenstellen, die den Wert unserer Spezialitäten zu schätzen wissen und bereit sind, den im Vergleich zu Massenprodukten höheren Preis zu bezahlen.“

Für den europäischen Markt sieht sich Herr Mösli mit seiner Strategie ebenso gut gerüstet und betont dabei gleichzeitig die zukünftige Wichtigkeit eines guten Marketings, um die Marke „Fürstenländer“ auch im Ausland zu etablieren: „Noch kennt man unsere Spezialitäten, wie zum Beispiel das Fürstenländer Mostbröckli, auf dem europäischen Markt nicht. Wenn wir es aber schaffen, die Produkte außerhalb unserer Landesgrenzen bekannt zu machen und zusätzlich weiterhin unsere Prozesse optimieren, dann haben wir auch dort gute Chancen.“

Software für die Fleischwirtschaft

Dass wirtschaftlicher Erfolg heute aber auch im Wesentlichen von einer effizienten IT-Infrastruktur abhängig ist, hat Möfag längst erkannt. Aus diesem Grund entschied sich das Unternehmen für die Implementierung eines integrierten ERP-Systems. Nach einer Eruierung des ERP-Marktes herrschte Einigkeit über die geeignete Software: Aufgrund seiner großen Erfahrungen, vor allem in der Lebensmittelindustrie, entschied man sich für die Branchenlösung „Fleisch/ Fleischwaren“ von CSB-System. „Eine gute Entscheidung“, resümiert Mösli. „Mit dem CSB-System steht uns eine ERP-Branchenlösung zur Verfügung, die perfekt auf die Anforderungen der Fleischwirtschaft zugeschnitten ist. Jeder Wunsch kann lückenlos abgedeckt werden. Insbesondere im Bereich Absatz haben wir mit dem CSB-System durchgängig alle Prozesse optimiert.“www. csb-system.com