
Auf die individuellen Bedürfnisse der Hersteller mit ihren jeweils einzigartigen Produkten reagiert Karl Schnell, Winterbach, mit den multifunktionellen KS Prozessautomaten. Sie vereinigen alle notwendigen technologischen Prozesse der Nahrungsmittelproduktion in einer Maschine: Vorzerkleinern, Dosieren von Wasser und anderen flüssigen Zutaten, Zugabe von pulverförmigen Zutaten auch unter Vakuum, Mischen, Feinstzerkleinern, Umpumpen und Zirkulieren, Vakuumieren, Kochen mit direkter Dampfeinspritzung in das Produkt, Kühlen mit Doppelmantel, Austragen über den Feinstzerkleinerer für feine Produkte, Austragen ohne Feinstzerkleinerer für Produkte mit groben Zutaten und Pumpen zur Verpackung/Abfüllung.
Über eine SPS-Steuerung lassen sich einzelne technologische Schritte als Produktionsprogramme frei speichern und als Automatikprogramme aktivieren. Zudem garantiert die Datenarchivierung aller HACCP-Parameter direkt auf der Maschinensteuerung die Kontrolle der Qualität und Produktsicherheit. Die Daten können in das IT-System übernommen und in dort festgelegter Weise weiterverarbeitet werden.
Durch diese moderne Art der Herstellung mit einem hohen Automatisierungsgrad werden Fehler nahezu ausgeschlossen. Der Arbeitsaufwand verringert sich nach Unternehmensangaben um bis zu 40 Prozent (Prozesszeit, Zeiten für Transport und Manipulation). Außerdem wird der Energieverbrauch durch direktes Beaufschlagen des Produktes mit Wärme gesenkt; Wärmeverluste durch Zwischenlagerung und Transport sind ausgeschaltet. Weil zudem das externe Kochen entfällt, sollen die Materialverluste um bis zu 30 Prozent gesenkt werden können.
Die von KS Prozessautomaten erzeugten stabilen Emulsionen bedingen gleichzeitig auch eine Qualitätserhöhung des Endprodukts. Letztendlich lässt sich mit gleicher Maschinenausstattung und wenig Flächenbedarf eine hohe Produktvielfalt mit differenziertem Feinheitsgrad einschließlich Einlagerung von groben Rezepturbestandteilen anbieten.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, alle Maschinen mit einer zentralen CIP-Station zu verbinden, womit Anwender auch für zukünftige Hygieneanforderungen gerüstet sind.