Mit „HerzensSACHE“ kommen erstmalig Wurstprodukte aus 100 % antibiotikafreier Aufzucht auf den deutschen Markt

Die nach wie vor hohe Vergabe von Antibiotika in der Nutztierhaltung hat zur Folge, dass sich multiresistente Keime bilden, die dazu führen, dass viele Antibiotika beim Menschen nicht mehr wirken. Mit der neuen Marke „HerzensSACHE“ startet die westfälische Privat-Fleischerei Reinert, Versmold, ein Pilotprojekt und bringt im Juli 2018 erstmals Wurstprodukte auf den deutschen Markt, bei denen während der Aufzucht gänzlich auf Antibiotika verzichtet wird.

Reinert: HerzensSache
Mit „HerzensSACHE“ bringt Reinert erstmalig Wurstprodukte aus 100 % antibiotikafreier Aufzucht auf den deutschen Markt. - © Reinert

Unter der neuen Marke „HerzensSACHE“ bietet Reinert im ersten Schritt eine Range der beliebten Klassiker Kochschinken und Salami im SB-Regal sowie in der Bedientheke an. „Mit HerzensSACHE möchten wir das Vertrauen von Verbrauchern zurückgewinnen, die durch die Fleisch-Skandale in der Vergangenheit verunsichert sind und ihnen an dieser Stelle transparente Produkte bieten. Darüber hinaus sprechen wir gezielt die qualitäts- und gesundheitsbewusste Zielgruppe der Quality-Eater an und sehen dabei ein großes Potential“, sagt Geschäftsführer Hans-Ewald Reinert.

Produkte für das SB-Sortiment und auch die Bedientheke

Das neue SB-Sortiment besteht zunächst aus zwei Sorten Salami – eine klassische Variante und eine mit Pfeffermantel – sowie einem Kochschinken natur und einem gebackenen Kochschinken. Weitere Produkte sind geplant. Als junge, neue Marke sorgt „HerzensSACHE“ für frische Impulse im Wurstregal, wozu auch das moderne Packaging mit seiner Signalwirkung beiträgt. Die auffällige Farbgestaltung in einem kräftigen Pink-Ton zieht die Aufmerksamkeit der Verbraucher am Kühlregal auf sich, während die integrierte Jute-Optik gleichzeitig Natürlichkeit vermittelt. Hohe Transparenz wird sowohl durch ein großes Sichtfenster als auch durch einen QR-Code auf der Packung, über den Hintergrundinformationen zugänglich sind, gewährleistet. Die UVP-Empfehlung liegt zwischen konventionellen und Bioprodukten.

Auch an der Bedientheke ist die neue Marke „HerzensSACHE“ vertreten. Dort wird es eine grobe und eine feine Salami sowie einen gekochten Kernschinken und einen Premium Garschinken aus antibiotikafreier Aufzucht geben. Zur Markierung und Kommunikation in der Theke ist jedes Produkt mit einer gebrandeten und mit allen wichtigen Informationen bedruckten Banderole ausgestattet. Darüber hinaus liefert Reinert jedes Produkt mit einem umfangreichen Kommunikationspaket aus.

Das Fleisch kommt aus Dänemark

Bei der Umsetzung des Pilotprojekts arbeitet Reinert mit dem dänischen Fleischkonzern Danish Crown als exklusiven Partner zusammen. Die westfälische Privat-Fleischerei erhält das Fleisch von aktuell 38 dänischen Betrieben, die eine hohe Expertise und Erfahrung in der antibiotikafreien Aufzucht mitbringen. Entscheidend für den Erfolg der Aufzucht ist unter anderem der erhöhte Personaleinsatz, der eine intensivere Betreuung der Schweine sicherstellt. Das Alleinstellungsmerkmal von „HerzensSACHE“ auf dem deutschen Markt besteht darin, dass bei der Aufzucht der Schweine von Geburt an zu keinem Zeitpunkt Antibiotika zum Einsatz kommen. Erkrankte Tiere aus dem antibiotikafreien Programm erhalten natürlich Antibiotika, werden jedoch vom Programm ausgeschlossen und kommen in die konventionelle Aufzucht.

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