Minimiertes Verletzungsrisiko beim Messerwechsel

Sicherheit hat Priorität: Knecht, Bergatreute, verzichtet beim K-24-Kuttermessersystem komplett auf bewegliche Teile wie Bolzen oder Schrauben. Dafür kommt eine Profilhülse zum Einsatz. Deren umlaufende Verzahnung verhindert ein Kippen oder ungewolltes Lösen der Messer während der Montage im Kutter. Das minimiert das Verletzungsrisiko.

Die hydromechanische Spannmutter benötigt keinen Spannschlüssel. Mit einer ­Hydraulikhandpumpe werden die Kuttermesser zuverlässig und schnell gespannt. - © Knecht

Die Profilhülse erlaubt den Einbau der Messer auf 24 verschiedenen Positionen (15° versetzt). Zwischen den Messerpaaren werden einfache Distanzringe eingesetzt. Weil sie keine Haltefunktion mehr übernehmen, können sie komplett aus Kunststoff oder Leichtmetall gefertigt werden. Sie dämpfen die Schwingungen der Kuttermesser. Abrupte Belastungen werden reduziert und die Bruchsicherheit gesteigert. An den Einspannstellen der Messer liegt so nicht mehr Stahl auf Stahl. Das minimiert die Kontaktkorrosion.

Hohe Seitenkräfte beim Kuttervorgang verschleißen die Spannringe. Im Gegensatz zu den Halteringen konventioneller Messersysteme lassen sich die einfachen Distanzringe des K-24-Kuttermessersystems kostengünstig ersetzen.

Das Kuttermessersystem K-24 kann laut Knecht auf jedem Fabrikat eingesetzt werden. Es gibt drei Messerformen für Brühwurst, Rohwurst und zur Herstellung von Feinstbrät. Die K-24-­Kuttermesser werden dynamisch auf der Messerwelle ausgewuchtet. Genau berechnete Auswuchtfüllstücke garantieren laut Hersteller höchste Laufruhe des Schneidsystems. Nachwuchten, zum Beispiel nach dem Schleifen, ist nicht erforderlich.

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