
Um die Qualitätsansprüche im Herstellungs- und Verarbeitungsprozess von Lebensmitteln zu garantieren, müssen die Produkte frei von Fremdkörpern sein. Diese können auf unterschiedlichen Wegen in die Produktionskette gelangen. In Einzelfällen, zum Beispiel durch Delamination oder Bruch, können auch Partikel des in der Produktion verwendeten Transportbandes in das Lebensmittel geraten. Deshalb ist die Detektion möglicher Fremdkörper wesentlich, um HACCP-Konzepte einhalten zu können.
Forbo, Hannover, hat für diesen Bedarf den neuen Transilon-Bandtyp E 4/H U8/U8 MT/MT-NA MD blau FDA entwickelt. Das Banddesign vereint die dehnungsarme Charakteristik von herkömmlichen Siegling-Transilon-Gewebekonstruktionen mit dem reinigungsfreundlichen Design von homogenen Transportbändern.
Die metalldetektierbare Urethanbeschichtung, die sich durch eine hohe Schnittfestigkeit auszeichnet, hat auf beiden Seiten eine matte Oberfläche, mit guten Ablöseeigenschaften, so dass das Band leicht zu reinigen ist. Eine Besonderheit ist die patentrechtlich geschützte Gewebekonstruktion mit gruppenweise angeordneten Längsfäden. Bei einem Längsschnitt zwischen den Kettfadengruppen innerhalb einer vorgegebenen Breitenstaffelung entsteht eine versiegelte Bandkante. Somit ist das Eindringen von Bakterien und Flüssigkeiten in den Bandkörper sowie das Ausfransen von Gewebe im Kantenbereich nicht möglich. Die spezielle Gewebekonstruktion ermöglicht zudem den Einsatz als Muldenförderer bei einem minimalen Umlenkdurchmesser von 40 mm.