Messerschnittzähler überwacht Schleifintervalle

Der CutCounter behält die Schleifintervalle bei Kuttern exakt im Blick. Die Brätqualität bleibt gleichbleibend, Mehrkosten durch höheren Energieverbrauch und Verschleiß werden vermieden. K+G Wetter - © K+G Wetter

Messer schärft man, wenn sie stumpf sind – so weit, so einfach. Bei Kuttern zeigen sich stumpfe Messer an geänderter Brätkonsistenz, längeren Verarbeitungszeiten oder ungewollter Temperaturerhöhung des Bräts. Bis es so weit kommt, arbeitet der Kutter aber schon viel zu lange mit Zeit- und Qualitätsverlust.

Das Schleifen der Kuttermesser ist also ein Arbeitsschritt, der in der täglichen Routine der Lebensmittelverarbeitung immer im Auge behalten werden muss. Für Kutter von K+G Wetter, Biedenkopf-Breidenstein, gibt es hierfür einen digitalen Assistenten: den neuen Messerschnittzähler CutCounter. Die optionale Funktion, ab dem Modell CutMix CM 50 erhältlich, behält die Anzahl an Schnitten, die mit einem Satz Messer ausgeführt wurden, exakt im Blick. Der Messerschnittzähler ist eine Option, die auf dem Touchpanel aktiviert wird. Er ist einfach nachrüst­bar und erfordert keine zusätzliche Software.

Insgesamt können drei verschiedene Messersätze oder drei komplette Messerköpfe im CutCounter hinterlegt werden. Für jeden lässt sich individuell festlegen, nach welcher Gesamtzahl an Umdrehungen der Schnittzähler die Empfehlung zum Nachschärfen gibt. Die Eingabe erfolgt direkt am Touchpanel der Kutter. Hier wird auch angezeigt, wenn es Zeit zum Schärfen ist.

Der Messerschnittzähler speichert die Umdrehungszahl auch dann, wenn der Messerkopf samt Messer oder nur die Messer (wenn nur ein Messerkopf im Einsatz ist) vor Erreichen der maximalen Schnittzahl getauscht werden. Das ist zum Beispiel bei einem Produktwechsel zwischen Koch- und Rohwurstbrät der Fall. Kommen die Messer wieder zum Einsatz, wird einfach beim vorherigen Stand weitergezählt. So behalten Fleischer oder Maschinenführer stets den Überblick über die Schleifintervalle.

„Die genaue Erfassung der Schnittanzahl durch CutCounter macht es möglich, die Produkte exakt reproduzierbar in hoher Qualität herzustellen“, sagt Volker Schlosser, Sales Manager International bei K+G Wetter. „Nicht zu unterschätzen sind zudem der erhöhte Energieverbrauch beim Einsatz nicht optimal geschliffener Messer und der Einfluss auf die Lebensdauer der Messer selbst. Das sind leicht vermeidbare Mehrkosten.“ Das Schleifen und Schärfen der Messer übernimmt auf Wunsch der Schleifservice von K+G Wetter.

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