Sie sind aus dem Großstadtbild nicht mehr wegzudenken: Elektro-Lastenfahrräder. Und auch die gebrandeten Varianten von Handwerksbetrieben sieht man in der City immer öfter. Der ADAC hat jetzt die sogenannten Long Johns, bei denen die Ladefläche zwischen Lenker und Vorderrad sitzt, in den Kategorien Fahrverhalten, Antriebssystem, Handhabung, Sicherheit und Schadstoffe getestet. Das Fazit: Von den sechs Testrädern erhielten zwei die Note „gut“, drei „befriedigend“ und eines „mangelhaft“. Testsieger war das e-muli st des Herstellers Muli mit einer Gesamtnote von 2,1. Vor allem mit seinem Fahrverhalten konnte der E-Primus punkten, aber auch bei Antriebssystem und Motor lag er ganz vorne.
Und wie war es um die Reichweite bestellt? Die Tester des Autoclubs ermittelten im Schnitt eine Distanz von 40 bis 60 Kilometern. Hängen die leeren E-Lastenräder an der Steckdose, ist der Akku nach drei bis fünf Stunden wieder voll. Nur beim City-E von Babboe dauert es mehr als sieben Stunden. Wichtiger Tipp für Handwerker: Wer viel auf unebenen oder abschüssigen Strecken unterwegs ist, dürfte mit einem Einspurer glücklicher werden als mit dem zweispurigen Pendant.