Die Investition in die neue Beleuchtungsanlage wird sich für die Fleischerei Esser in Erkelenz schnell auszahlen: Seit der gesamte Verkaufsraum des Traditionsbetriebs und das breite Angebot an frischen Fleisch- und Wurstwaren mit modernster LED-Technik ins rechte Licht gerückt werden, ist der Umsatz deutlich gestiegen und der Stromverbrauch spürbar gesunken.
Leuchtdioden für die Ware
Karl-Heinz Esser ist mit Leib und Seele Unternehmer. Als Inhaber von insgesamt 37 Fleischereien legt er größten Wert auf Frischwaren in Spitzenqualität, perfekten Service und neueste Technik im Bereich Ladenbau. Licht spielt dabei eine ganz besondere Rolle: „Aus meiner jahrelangen Erfahrung heraus kann ich sagen, dass Licht der Umsatzbringer Nr. 1 ist. Wir wechseln in unseren Filialen alle zwei Jahre die Leuchtmittel komplett aus. Darüber hinaus werden die Beleuchtungsanlagen kontinuierlich modernisiert und nach spätestens acht Jahren komplett erneuert.“ So sollte auch in seiner neuesten Filiale in Erkelenz, die in einem kleinen Einkaufsgebiet direkt neben Aldi liegt, neueste Lichttechnik zum Einsatz kommen. Neben der Energieeffizienz war dem Fleischermeister besonders wichtig, die Wärmebelastung der Waren nachhaltig zu verringern.
Aufgrund der langen und engen Geschäftsbeziehung mit Bäro ließ sich Karl-Heinz Esser zuvor vom Lichtspezialisten umfassend über aktuelle Beleuchtungslösungen und insbesondere über die Vorzüge der LED-Technik beraten: Diese ermöglicht eine mit Eigenfarben optimierte, sehr warenschonende und energieeffiziente Beleuchtung von frischen Fleisch- und Wurstwaren. Im nächsten Schritt entwickelten die Lichtexperten von Bäro eine individuelle, auf das Ladenbaukonzept abgestimmte Planung für die Fleischerei in Erkelenz, die bereits wenig später umgesetzt wurde.
Reduzierte Warenverluste
Der Verkaufsraum zeigt sich durch die Beleuchtung hell und freundlich. Über der Verkaufstheke sind dezente Einbauleuchten mit LED-Food-Light-Lichttechnik installiert worden. Diese beleuchten die frischen Wurst- und Fleischwaren in ihren natürlichen Eigenfarben und geben dabei keine UV- und Infrarot- oder Wärmestrahlung an Waren und Raum ab. Das verhindert eine vorzeitige Vergrauung und Alterung der sensiblen Waren sowie die Schwitzwasserbildung in Folienverpackungen. Karl-Heinz Esser: „Vor allem im Sommer sind unsere Warenverluste durch Austrocknung äußerst gering, da die Kühlmaschine in der Theke nicht so belastet wird. Da diese weniger powert, ist die Luftfeuchtigkeit in der Theke weit höher. Und das sichert eine längere Haltbarkeit, eine bessere Farbe und mehr Frische.“ Ein weiterer positiver Nebeneffekt der LED-Technik: Auch in den Sommermonaten ist es im Verkaufsraum durch die Wärmefreiheit der Leuchten spürbar kühler. Die Klimaanlage muss nur noch selten angeschaltet werden.
Geringere Kosten
Eine einladende und freundliche Allgemeinbeleuchtung der Fleischerei wird ebenfalls über die LED-Einbauleuchten erreicht. Die Angebotstafeln an der Rückwand des Verkaufsraums werden zusätzlich durch spezielle Wandfluter inszeniert. Ein Austausch der Leuchtmittel alle zwei Jahre ist nun nicht mehr notwendig. Die LED-Technik ist mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 40.000 bis 50.000 Stunden viele Jahre wartungsfrei.
Durch die hohe Energieeffizienz der Leuchten liegt die Stromersparnis gegenüber ähnlichen Lichtkonzepten mit Entladungslampen bei circa 50 Prozent, so Bäro - bei vergleichbar gutem Lichtniveau. All dies wirke sich sehr positiv auf die Betriebs- und Wartungskosten aus.