Leitfaden „Rindfleischetikettierung“

Leitfaden „Rindfleischetikettierung“

Der neue Praxisleitfaden „Rindfleischetikettierung“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Bonn, informiert über die Etikettierung und Rückverfolgung von Rindfleisch. „Ob Rindersteak oder Hackfleisch das Rindfleisch, das wir kaufen, ist rückverfolgbar bis zu einer Gruppe von Tieren beim Landwirt“, sagt Dr. Matthias Nickel von der BLE.

Der jetzt in 2. Auflage erschienene Leitfaden berichtet umfassend über die Kennzeichnung und Rückverfolgung, beschreibt Hintergründe und das Kontrollverfahren. Beispiele und Schaubilder verdeutlichen, wie Rindfleisch etikettiert und registriert wird. „Der Leitfaden ist ein praktisches Handbuch für alle Beteiligten der Vermarktungskette von Rindfleisch“, sagt Nickel. Die Neufassung informiert über Rechtsänderungen und Vereinfachungen bei der Etikettierung. Aktualisiert wurden insbesondere die Ausführungen zu den Drittlandsangaben, also den Angaben bei Rindfleisch aus Nicht-EU-Ländern wie Neuseeland und Argentinien. Hintergrund: Die Etikettierung von Rindfleisch ist ein System zur Herkunftssicherung von Rindfleisch. Es gilt zusätzlich zu den allgemeinen Vorschriften des Lebensmittelrechts und der Lebensmittelkennzeichnung. Die Herkunft von Rindfleisch wird transparent gemacht und trägt zu einem hohen Schutzniveau der öffentlichen Gesundheit bei.

Der Leitfaden ist erhältlich bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 414, Deichmanns Aue 29, 53179 Bonn oder unter rindfleischetikettierung @ble.de. Der Leitfaden als Download sowie weitere Informationen zum Thema stehen im Internet.

www.ble.de

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