Die Traysealer der neuen Amax-Serie von Sealpac, Oldenburg, sind in der Lage, auch extrem leichte Schalen zu verarbeiten. Sie befördern in Rekordgeschwindigkeit UltraLight-Verpackungstrays, deren Gesamtgewicht unter zehn Gramm liegt. Im Thermoform-Segment sorgt das von Sealpac entwickelte Rapid Air Forming System dafür, dass die Anlagen der PRO- und RE-Serie bis zu zehn Prozent dünnere Folien zu gut ausgeformten Verpackungen mit verstärkten Ecken verarbeiten.
Auch Materialien, die Kunststoff teilweise oder ganz ersetzen, verarbeiten die Anlagen zu hygienischen und attraktiven Verpackungen. In Zusammenarbeit mit Folienherstellern und Spezialisten für Verpackungslösungen aus Faserstoffen entstanden neue Verpackungskonzepte, die den Einsatz von Kunststoff reduzieren und damit fossile Rohstoffe schonen: Wie FlatMap, die MAP-Verpackung für geslicte Ware, die mit dem Kartonexperten Van Genechten entwickelt wurde. Sie besteht aus einem faserbasierten Produktträger mit polymerer Schutzschicht und einer Oberfolie, die durch Wiederverschluss das Produkt frisch hält. Die Verpackung reduziert den Kunststoffeinsatz um 75 Prozent.

FlatSkin, die mit Folienpartner Wentus entwickelte Skin-Lösung, besteht ebenfalls aus hohem Karton- und geringem Kunststoffanteil und verpackt Fleischprodukte sicher und attraktiv.
Die MAP-Verpackung eTray eignet sich für unterschiedliche Frischeprodukte. Aus einem vollständig bedruckbaren Kartonstanzling mit hauchdünnem Kunststoff-Inlay aus Mono-PP entsteht eine formstabile Verpackung, die zwischen 40 und 60 Prozent Kunststoff einspart.
Alternative Ober- und Unterfolien aus Papier ersetzen im Thermoform-Bereich komplett den Einsatz von Kunststoff. Liner und Papier lassen sich hier zum Recycling trennen.
Eine weitere Möglichkeit, um mehr Nachhaltigkeit in der Lebensmittelverpackung zu erzielen, ist das verbesserte Recycling durch trennbare Verpackungskomponenten und Mono-Kunststoffe. Die Anlagen von Sealpac verarbeiten vorgefertigte Einstoffschalen und Folien von verschiedenen Herstellern. Darüber hinaus lassen sich die hybriden Verpackungslösungen FlatMap, FlatSkin und eTray nach Gebrauch leicht in ihre Einzelkomponenten zerlegen und getrennt in den verschiedenen Wertstoffsammlungen zur Wiederverwertung entsorgen. Dabei ist eTray eine der wenigen hybriden Verpackungslösungen am Markt, deren Kunststoffanteil aus Mono-PP besteht und sich damit noch besser recyceln lässt.