Preisrückgang bei Schlachtschweinen schwächt sich ab

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Mai 2021 um 8,4 % höher als im Mai 2020, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Einen ähnlich starken Anstieg habe es zuletzt im Juni 2019 gegeben. Gegenüber dem Vormonat April 2021 stiegen die Preise um 2,4 %. Die Preise für tierische Erzeugnisse stiegen im Mai 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,7 %. Dies ist der erste Preisanstieg seit April 2020. Damit setzt sich der negative Preistrend der vergangenen Monate nicht fort (-3,0 % im April 2021 und im März -7,7 % im Vorjahresvergleich). › mehr

Insekten und Algen als Superfood?

Das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB), Potsdam, lud kürzlich zu einem online „lunch-talk“ ein. Es ging um die Frage, ob Insekten und Algen alternative Rohstoffquellen mit Zukunft sind, respektive im Hinblick auf die wachsende Weltbevölkerung. Laut Prognosen der Vereinten Nationen (UN) werden wir im Jahr 2050 9,7 Milliarden Menschen auf der Erde sein, fast zwei Milliarden mehr als heute. › mehr

Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft

Ende Juni 2021 hat die von der Bundesregierung eingesetzte Zukunftskommission (ZKL) ihre Empfehlungen zur Landwirtschaft einstimmig verabschiedet. In der Zukunftskommission haben vier Professorinnen und zwei Professoren aus den Agrar- und Umweltwissenschaften mitgewirkt. Diese ziehen ein insgesamt positives Fazit: „Es waren sehr zeitaufwändige Dialogprozesse, aber es ist gelungen, mit Hilfe wissenschaftlicher Ergebnisse eine fundierte und dialogförderliche Basis für die vorher teilweise sehr verhärteten Verhandlungen zwischen den verschiedenen Organisationen der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette und den Verbänden des Verbraucher-, des Natur-, Tier- und Umweltschutzes zu entwickeln. Alle haben mit und voneinander gelernt.“, so Prof. Hiltrud Nieberg vom Thünen-Institut. › mehr
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Symposium 2021: Impulse für die Zukunft

Endlich wieder persönlicher Austausch: Nachdem anderthalb Jahre alle Live-Events zum Stillstand gekommen sind, atmet die Branche mit Abflauen der Pandemie zunehmend auf. Mit umso mehr Spannung wird die kommende Jubiläumsveranstaltung des Symposiums Feines Essen + Trinken erwartet. Am 21. und 22. Oktober versammelt die Dialogplattform der Lebensmittelwirtschaft erneut Topentscheider aus Industrie, Handel und Gastronomie zu direktem Dialog an der Ware und praxisnaher Umsetzung. Gemeinsam werden konkrete Lösungsstrategien für die Zukunftsthemen der Branche definiert. › mehr

Schweinepreise im April 2021 niedriger als im Vorjahresmonat

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im April 2021 um 2,6 % höher als im April 2020, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Der Preisrückgang bei den tierischen Erzeugnissen wurde auch in diesem Monat durch die Preissteigerung bei den pflanzlichen Erzeugnissen in Höhe von 11,5 % gegenüber April 2020 ausgeglichen. Gegenüber dem Vormonat März 2021 stiegen die Preise insgesamt um 1,0 %. › mehr

Forderungen des Fleischerhandwerks an die künftige Bundespolitik

Seit Jahrzehnten zeigt sich in der Wirtschaft eine fortschreitende Entwicklung der Konzentration und Internationalisierung. Insbesondere der weltweite Handel bringt durchaus Vorteile, ein guter Teil des Wohlstandes gründet darauf. Die letzten Monate haben aber drastisch vor Augen geführt, dass hier auch gewaltige Gefahren liegen. Es entstehen viele unkalkulierbare Abhängigkeiten: Störungen des Welthandels gefährden die Versorgung mit wichtigen Gütern, wenn man auf Lieferungen aus dem Ausland angewiesen ist. Umgekehrt gerät der nationale Markt aus dem Gleichgewicht, wenn der Erfolg vorwiegend im Export gesucht wurde. Solche Entwicklungen zeigen sich auch im Bereich Fleischerzeugung und -vermarktung. › mehr

DFV-Umfrage: Personal bei Fleischern dringend gesucht

Insgesamt 366 Mitgliedsbetriebe haben sich an der Befragung zur Personalsituation im Fleischerhandwerk beteiligt, die der Deutsche Fleischer-Verband in dem Zeitraum vom 23.– 28. Mai 2021 durchgeführt hat. Die Ergebnisse sind keine Überraschung. Nach wie vor wird dringend Personal gesucht, vor allem im Verkauf. Die Corona-Krise hat wenig geholfen: Personal aus Branchen, die von weitreichenden Schließungen betroffen sind, konnte kaum für das Fleischerhandwerk gewonnen werden. › mehr

Wegwerfen oder essen?

Warum werden Lebensmittel weggeworfen, die noch essbar sind, obwohl dadurch Geld verschwendet und der Umwelt geschadet wird? Wissenschaftler der Universität Trier führen dieses widersprüchliche Verhalten zumindest teilweise auf einen inneren Konflikt zurück. Jedes Jahr werden in privaten Haushalten pro Kopf rund 75 kg Lebensmittel in den Müll geworfen. Davon einiges unnötig. Eine mögliche Erklärung dafür ist eine ambivalente Einstellung gegenüber Lebensmitteln. › mehr

Erzeugerpreise für Schweinefleisch niedriger als vor einem Jahr

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im März 2021 um 0,2 % höher als im März 2020, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Der Preisrückgang bei den tierischen Erzeugnissen wurde durch die Preissteigerung bei den pflanzlichen Erzeugnissen ausgeglichen. Gegenüber dem Vormonat Februar 2021 stiegen die Preise insgesamt um 4,6 %. › mehr

Corona verändert die Ernährung

Das Koch- und Ernährungsverhalten in Deutschland hat sich während der Corona-Pandemie deutlich verändert. Das zeigt eine repräsentative Verbraucherstudie, die das Marktforschungsinstitut INNOFACT AG im Auftrag des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti) durchgeführt hat. Die drei wichtigsten Ernährungsaspekte aus Verbrauchersicht sind die Frische der Produkte (92 %), eine gesunde Ernährung (81 %) und natürliche Zutaten (81 %). Während der Corona-Krise haben die gesunde Ernährung und die Frische der Produkte für mindestens ein Viertel der Probanden an Bedeutung gewonnen. › mehr