Vortext
Die Fleischerei: Sie begegnen einer Person zum ersten Mal. Worauf achten Sie am meisten?
Renz: Ich achte darauf, wie offen die Person auf mich zugeht, zunächst auf ihren Blick und ihren Mund, dann auch, wie sie sich bewegt.
Die Fleischerei: Welche Charakterzüge schätzen Sie besonders und welche entschuldigen Sie am ehesten?
Renz: Zuverlässigkeit, Bescheidenheit und Fürsorglichkeit sind mir besonders wichtig. Am ehesten entschulde ich Naivität, wenn sie vereinzelt auftritt.
Die Fleischerei: Woran erkennt man einen klugen Menschen?
Renz: Daran, dass er zuhört, nachdenkt und dann klug handelt; nicht daran, was er von sich gibt.
Die Fleischerei: Wie definieren Sie für sich Erfolg?
Renz: Gar nicht, ich freue mich, wenn sich die Dinge in die richtige Richtung bewegen und ich dazu beitragen konnte.
Die Fleischerei: Was sind Ihre Stärken und welches Ihre Schwächen?
Renz: Ich kann Zahlen, Sachverhalte und Stimmungen gut analysieren und oft auch verbessern. Eine meiner Schwächen ist, dass ich mich in stark hierarchischen Organisationen nur schwer zurechtfinde. Glücklicherweise kann ich bei Wentus darauf Einfluss nehmen.
Die Fleischerei: Haben Sie sich schon einmal einen Traum erfüllen können?
Renz: Ja natürlich, die drei schönsten davon sind heute 26, 21 und 20 Jahre alt.
Die Fleischerei: Was ist Ihre Lieblingsspeise?
Renz: Saltimbocca alla Romana und Spaghetti AOP.
Die Fleischerei: Was würden Sie gerne noch erlernen, wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten?
Renz: Ich würde gerne noch ganz gut kochen können.
Die Fleischerei: Welchen anderen Beruf hätten Sie sich vorstellen können?
Renz: Ich wäre auch gerne Architekt geworden, mir fehlt aber dafür das künstlerische Talent.
Die Fleischerei: In welchem Land würden Sie gerne leben und warum?
Renz: Ich lebe sehr gerne in Deutschland und genieße die kulturelle Vielfalt und den hohen Freiheitsgrad. Ansonsten gefallen mir Portugal und Schweden sehr gut.
Die Fleischerei: Welche Musikrichtung bevorzugen Sie?
Renz: Das hängt sehr von meiner Stimmung ab. Zurzeit höre ich HVOB, Post Malone, Katie Melua, Edward Elgar und Richard Wagner sehr gerne.
Die Fleischerei: Welches Buch lesen Sie gerade?
Renz: Ich bevorzuge skandinavische und englische Thriller. Zurzeit liegt Caroline Erikssons „Die Beobachterin“ auf meinem Nachttisch.
Die Fleischerei: Wie heißt Ihr Lieblingsfilm?
Renz: „Léon – Der Profi“ von 1994 und „Die Kinder von Monsieur Mathieu“ aus 2004 rühren mich sehr.
Die Fleischerei: Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?
Renz: Am liebsten mit den Menschen, die ich liebe und die mich gern haben. Was wir dann zusammen machen, ist zweitrangig.
Die Fleischerei: Welche Persönlichkeit aus der Geschichte oder dem aktuellen Zeitgeschehen würden Sie gerne treffen und warum?
Renz: Mahatma Gandhi hätte ich gerne getroffen. Barack Obama würde ich gerne nochmal live erleben, wenn sich eine Gelegenheit ergibt.
Die Fleischerei: Was wünschen Sie sich persönlich für die Zukunft, welche Ziele haben Sie?
Renz: Zunächst möchte ich gerne die Wentus Kunststoff GmbH auf ihren Weg in die Zukunft bringen. Ansonsten möchte ich gerne wieder mehr reisen, beruflich und privat, wenn die Einschränkungen wegen COVID-19 es erlauben. tr