Ernährung bei Nierenkrankheit

Die Nieren sind die Kläranlage unseres Körpers. Bei Verdauung und Stoffwechsel fallen Reststoffe an, die der Körper wieder abgeben muss, weil er sie entweder nicht verwerten kann oder weil sie in höherer Konzentration für den Organismus schädlich wären.

Nierenkranke sollten Fleisch- und Wurstwaren mit einem hohen Salzgehalt meiden. - © Röhr

Ernährung bei Nierenkrankheit

Dabei handelt es sich um die Reststoffe von Einweiß, Kohlenhydraten und Fetten, jedoch auch um Salze und Wasser, die der Körper wieder ausscheiden muss.

Eine Nierenstörung geht in der Regel mit einer Wasseransammlung im Körper und einer reduzierten Ausschwemmung von Schadstoffen aus dem Körper einher. Darum wird Nierenkranken häufig empfohlen, sich natriumarm zu ernähren, um die Wasseransammlung nicht noch unnötig zu steigern. Zur Ernährung eignet sich vor allem Kalbfleisch, Geflügelfleisch von jungen Tieren, salzarme Käsesorten wie zum Beispiel Emmentaler, Maasdamer und Hüttenkäse.

Vermieden werden sollten Pökelwaren wie Kochschinken oder Kasseler, Dauerwürste und Rohschinken; aber auch die meisten Fleisch- und Fischkonserven enthalten zu viel Salz. Brot und Brötchen sollten wenn möglich frei von Salz sein. Zur Not kann das Brot selbst gebacken werden, um die volle Kontrolle über die verwendeten Zutaten zu erhalten.