Früher wurden die Enzyme auch Fermente genannt und man findet den Begriff auch heute noch teilweise in der Literatur. Die Wissenschaft unterscheidet zwei große Gruppen, die Verdauungsenzyme und die Zellenzyme.

Enzyme
Durch die Verdauungsenzyme wird die gesamte Verdauung geregelt. Die Zellenzyme regeln den Zellstoffwechsel im Körper. So werden alle chemischen Vorgänge im Körper durch Enzyme gesteuert.
Jedes Enzym hat eine einzelne genau definierte Aufgabe. So regelt Pepsin die Eiweißverdauung im Magen und Trypsin die Eiweißverdauung im Darm. Im Speichel und in der Bauchspeicheldrüse wird das Enzym Amylase gebildet, das die Verdauung von Kohlenhydraten und damit den Zuckerkreislauf regelt. Ebenfalls in der Bauchspeicheldrüse und im Magen werden auch die Lipasen gebildet, die wiederum ausschließlich die Fettverdauung steuern.
Die Enzyme selber sind Eiweißverbindungen und werden vom Körper selbst gebildet. Es müssen lediglich die richtigen Nährstoffe in ausreichender Menge in der Nahrung vorhanden sein. Die meisten Enzyme wirken wie ein Katalysator, sie ermöglichen eine Reaktion oder starten diese, ohne jedoch selbst an der Reaktion beteiligt zu sein.