Die Lebensmittel von morgen im Blick

Geschäftsführer Robert Becht will mit Agilität und Flexibilität den aktuellen Herausforderungen begegnen. Van Hees - © Van Hees

Mit einem Umsatzwachstum um 8,4 Prozent auf 134 Millionen Euro im Jahr 2021 ist Van Hees, Walluf, zuversichtlich, die aktuellen Herausforderungen zu meistern: von den Auswirkungen der Corona-Pandemie über explodierende Rohstoffpreise und Energiekosten bis zum Ukraine-Konflikt und der schwächelnden Weltwirtschaft. Gefragt ist „akutes Handeln im Krisenmodus“, wie es Geschäftsführer Robert Becht anlässlich des ersten Van Hees INNOday Mitte Oktober formulierte: „Unser Fokus liegt darauf, auch in diesen Zeiten ein verlässlicher Partner für unsere Kunden zu bleiben.“ Dabei setzt das Familienunternehmen auf das Erforschen und Entwickeln von innovativen Lösungen für die internationale Lebensmittelproduktion. In der 75jährigen Geschichte des Unternehmens setzte Van Hees nach eigenen Angaben immer wieder Maßstäbe in der Entwicklung und Produktion von Gütezusätzen, Gewürzen und Gewürzmischungen, Convenience-Pro­dukten und Aromen für die Fleischbranche. Becht: „Mit unserer Innovationskraft und Erfahrung wollen wir unseren Kunden auch weiterhin einen Vorsprung verschaffen. Wir unterstützen sie dabei, innovative Lebensmittel anzubieten und damit ihre eigene Marktposition zu sichern.“

Dabei hat das Unternehmen immer „das Ohr am Markt“ – nicht nur mit Blick auf veränderte Ernährungsgewohnheiten und Trends, sondern auch auf neue Ausgangsprodukte und Verfahren. Eigene wissenschaftliche Forschung im Department of Science, Projekte zur Verbesserung von Lebensmittelsicherheit und -haltbarkeit sowie die Expertise in der Produktentwicklung sichern die Zukunftsfähigkeit. Dabei geht es um gesundheitliche Aspekte (weniger Salz, keine Zusatzstoffe), um Nachhaltigkeit (alternative Proteinquellen, ohne Palm­öl), Konsistenz und Biss sowie um den Geschmack.

Bereits seit 2011 entwickelt das Unternehmen vegetarische und vegane Food-Classics von der Bratwurst bis zur Frikadelle. 2021 betrug der Anteil von Non-Meat am Gruppenumsatz 15,6 Prozent. Van Hees unterhält weltweit zehn Standorte, von denen Kunden in über 80 Ländern bedient werden. Ziel des ersten INNOday war es, Neuheiten aus dem Hause Van Hees zu präsentieren sowie Einblicke in neueste Forschungsergebnisse und Entwicklungsprojekte zu geben.

www.van-hees.com