Am 19. und 20. Oktober 2014 trafen sich die Fleischer auf dem 124. Deutschen Fleischer-Verbandstag in Frankfurt am Main. DFV-Präsident Heinz-Werner Süss eröffnete die Veranstaltung im Rahmen der traditionellen „Matinée des Fleischerhandwerks“, die am Sonntag stattfand. Das Motto in diesem Jahr: „Fleischerhandwerk – Anders als du denkst“. Davon angesprochen sollten sich vor allem die jungen Leute fühlen, die vor ihrer Berufswahl stehen, aber auch die breite Öffentlichkeit und nicht zuletzt die Konkurrenz aus den Reihen der Discounter und des LEH, die sich immer wieder mit dem „Fleischerhandwerk“ schmücken, ohne dieses Qualitätsversprechen einlösen zu können.
Fleischer gelten bei den Verbrauchern als kompetente Anbieter von hochwertigen, frischen und gesunden Lebensmitteln, haben also einen guten Ruf. Dazu passt eigentlich nicht, dass das Berufsbild in der Öffentlichkeit unter einem eher negativen Image leidet. An diesen Widerspruch knüpfte DFV-Präsident Heinz-Werner Süss in seiner Eröffnungsrede auf der Matinée an. Von der konkreten Arbeitswelt eines Fleischers machen sich viele Branchenfremde offenbar noch immer falsche Vorstellungen. Dabei übe der Fleischer von heute einen modernen und kreativen Beruf mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten aus. Mit dem Ziel, dieses „schiefe Bild“ in der Öffentlichkeit zu korrigieren, startet der Deutsche Fleischer-Verband (DFV) seine neue Strategie zur Nachwuchswerbung. Deren Slogan „Fleischerhandwerk – Anders als du denkst“ war zugleich auch das Motto des 124. Deutschen Fleischer-Verbandstags.
In seiner Rede machte Süss deutlich, in welcher Hinsicht außerdem das „Fleischerhandwerk eben anders ist als viele denken“. Dabei war in den meisten Fällen, auf die der Präsident beispielhaft zu sprechen kam, mit „anders“ durchaus „besser“ gemeint. Mit Blick auf die industriellen Verarbeiter, den Lebensmittelhandel und die Discounter, die immer wieder „Fleischerhandwerk“ versprechen, liegt auf der Hand, dass Fleischerhandwerk anders ist. Denn diesen Anbietern von Massenware fehlt alles, was Handwerk ausmacht, vor allem die handwerkliche Qualität der Produkte und die qualifizierte Beratung an der Bedientheke.
Anders beziehungsweise besser sind die Fachgeschäfte auch in Sachen Regionalität, mit der der Handel so gern für die Herkunft seiner Lebensmittel wirbt, und zwar in dem vollen Bewusstsein, dass der Verbraucher eine ganz andere Erwartung an Regionalität stellt, als das Produkt im SB-Regal erfüllt. Dagegen bietet das Fleischerhandwerk seit jeher Fleischwaren an, die in Bezug auf alle Stufen der Erzeugung aus der jeweiligen Region stammen. In diesem Zusammenhang forderte der DFV-Präsident die Politik auf, klare Regeln für die Bedeutung von „Regionalität“ aufzustellen. Damit könne der ländliche Raum insgesamt gestärkt werden.
Das Fleischerhandwerk fordert von der Politik laut Süss weder Subventionen noch Problemlösungen sondern nur faire Rahmenbedingungen. Dazu reiche es aus, so der DFV-Präsident, dass die derzeitigen funktionierenden Strukturen erhalten bleiben. Das gilt beispielhaft für die Regelungen in Sachen Tierschutz, der im Fleischerhandwerk bereits gelebt werde, sowie hinsichtlich der Verbraucherinformationen, die schon immer Gegenstand der mündlichen Kundenberatung an der Fleischtheke gewesen ist, und nicht zuletzt für die Meisterpflicht, die bestehen bleiben müsse.
Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, griff in seiner Festrede auf der Matinée die Themen auf, die der DFV-Präsident zuvor angesprochen hatte. Den größten Applaus erntete der Minister für seine Zusage, sich mit Nachdruck für den Erhalt der Meisterqualifikation einzusetzen: Ausdrücklich signalisierte er hier „Kampfbereitschaft“ auch auf europäischer Ebene.
Was das Image der Branche angeht, müsse sich das Fleischerhandwerk noch mehr für die Themen Nachwuchs, Regionalität und Tierschutz öffnen. Mit Blick auf die Qualität, für die die Fachgeschäfte stehen, rief der Minister dazu auf, gemeinsam zu versuchen, für „preiswert“ im wörtlichen Sinne zu werben.
Der Minister stimmte zu, dass bei der Verbraucherinformation das Beratungsgespräch im Vordergrund stehen müsse, doch sei darüber hinaus ein Minimum an Regelungen und Dokumentation erforderlich, allein schon um im Fall der Fälle einen rechtlichen Nachweis vorlegen zu können. Die „Kladdenlösung“ empfehle sich daher auch hinsichtlich der Allergenkennzeichnung loser Ware.
Schließlich zeigte sich Christian Schmidt überzeugt, dass sich eine Erhebung von Gebühren für routinemäßige Pflichtkontrollen in den Betrieben EU-weit sicherlich nicht durchsetzen werde. Schließlich sei dies eine Aufgabe, die der Staat hoheitlich wahrnehme. Anders liege der Fall bei sogenannten Verdachtskontrollen, für die der betroffene Betrieb natürlich Gebühren zu zahlen habe.
Eins der Highlights auf dem Verbandstag war die Verleihung des DFV-Ehrenzeichens in Gold: Auf der Mitgliederversammlung erhielt Michael Boddenberg, Fleischermeister und unter anderem Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im hessischen Landtag, die besondere Auszeichnung, die bei Verbandstagen an verdiente Persönlichkeiten verliehen wird, die dem Fleischerhandwerk eng verbunden sind.
Thomas Röhr
Die Eröffnungsrede des DFV-Präsidenten Heinz-Werner Süss auf der Matinée des Fleischerhandwerks:
„Sehr geehrter Herr Minister, meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
wenn Sie auf das Motto unseres diesjährigen Verbandtags schauen, müssen Sie keine Sorge haben. Unsere Veranstaltung soll nicht dazu dienen, Ihnen ein völlig neues Bild vom Fleischerhandwerk zu vermitteln. Ich gehe einmal davon aus, dass fast alle hier im Saal eine sehr realistische Vorstellung von unserer Branche haben. Und ich denke, es wird ein vorwiegend positives Bild sein. Leider besteht dieses realistische Bild nicht überall.
Mit dem Ansehen des Fleischerhandwerks ist das so eine Sache. Auf der einen Seite gibt es in der ganzen Lebensmittelkette kaum einen Bereich, der einen so ausgezeichneten Ruf genießt wie das Fleischerhandwerk. Die Kunden vertrauen dem Meister und der Meisterin. Bei ihnen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sieht man die nötige Sachkunde. Das zeigen viele seriöse Umfragen und das erleben wir in unserer täglichen Praxis.
Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist aber, dass sehr oft ein völlig schiefes Bild darüber besteht, wie die konkrete Arbeitswelt bei uns aussieht. Und das wird zum Problem, wenn wir junge Leute als Nachwuchskräfte gewinnen wollen. Die Vorstellung vom Fleischerhandwerk ist allzu oft noch von Verhältnissen geprägt, wie sie in der Realität schon seit Jahrzehnten nicht mehr bestehen.
Bei dem Verbandstagsmotto, handelt es sich um den Slogan unserer neuen Nachwuchswerbung, die wir im Rahmen des Verbandstags vorstellen werden. Wichtigstes Ziel der vielfältigen Aktivitäten ist es, den jungen Leuten klar zu machen, dass das Fleischerhandwerk eben anders ist als viele denken: Modern, kreativ, vielfältig und mit vielen Möglichkeiten zu gestalten und anzupacken.
Um für unsere Berufe zu werben, brauchen wir keine Schönfärberei, es genügt, wenn es uns gelingt, ein realistischen Bild unserer Arbeitswelt zu zeigen. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass der Ruf unserer Berufe umso besser ist, je mehr Informationen bekannt sind. Und genau das hat sich unsere neue Werbestrategie vorgenommen.
Unser Slogan soll dafür den Weg bereiten. Wir sprechen offensiv an, dass wir wissen, dass vielerorts ein negatives Bild von unseren Berufen besteht. Aber wir verbinden das mit einem Angebot, dieses Bild zu korrigieren.
Wir wollen die Kluft schließen, die zwischen dem hervorragenden Ruf des Fleischerhandwerks als Anbieter gesunder und genussreichen Lebensmitteln einerseits und der Zurückhaltung gegenüber uns bei der Berufswahl andererseits besteht.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
es gibt auch noch andere, denen man unser Motto zurufen möchte, weil sie offenbar wenig von uns wissen. Oder aber sie kennen uns sehr gut und versuchen bewusst, die Verbraucher durch falsche Aussagen zu täuschen.
Wir haben schon häufig beklagt, dass große Ketten des Lebensmittelhandels in der Werbung so tun als wären sie Handwerk. Zuletzt hat ein großer Discounter mit der Aussage geworben „Bei uns gibt’s deutsches Fleischerhandwerk!“. Mit Ausrufezeichen.
Nein, meine Damen und Herren, Fleischerhandwerk ist anders als diese Herrschaften denken. Fleisch und Wurst aus der Industrie verpacken, bunte Siegel draufkleben und in Selbstbedienung anbieten – das alles hat mit Fleischerhandwerk, mit dem Original, nur sehr wenig zu tun. Und ein deutsches Fähnchen auf der Packung begründet noch keine Regionalität. Jedenfalls nicht in dem umfassenden Sinne, wie wir das verstehen.
Flotte Werbesprüche können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der regionale Anspruch meist nicht erfüllt wird. Regionalität ist mehr als schlichter Herkunftsnachweis: Erzeugung, Verarbeitung, Verkauf, Arbeits- und Ausbildungsplätze, soziale Verwurzelung, Nahversorgung und anderes sind ebenso wichtige Komponenten der Regionalität. Das alles gehört zusammen. Und bieten kann das nur das Lebensmittelhandwerk, nicht der Handel.
Sehr geehrter Herr Minister Schmidt, wir kennen Ihr großes Engagement für alle Fragen der Regionalität. Wir wissen Sie an unserer Seite, wenn es darum geht, diejenigen zu stoppen, die mit falschen Versprechungen so tun, als ob sie echte Regionalität bieten könnten.
Wir erkennen ausdrücklich an, dass Sie mit dem Regionalfenster klare Regeln aufstellen wollen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit mit der Region geworben werden darf. Dieser Weg ist richtig, weswegen wir ihn gern begleiten.
Aber noch einmal: Regionalität in unserem Sinne ist mehr als nur die Herkunft der Rohstoffe aus einem bestimmten Gebiet. Es geht hier auch um den Erhalt der Lebensqualität in den ländlichen Räumen. Es geht um einen weit gefassten Begriff, es geht um Heimat.
Durch gezielte Unterstützung der „echten“ Regionalität werden auch die ländlichen Räume gestärkt. Es kann nicht die richtige Strategie sein, bestehende und funktionierende Strukturen untergehen zu lassen. Wir haben die bäuerliche Landwirtschaft, wir haben regionale Schlachtstätten und wir haben ein leistungsfähiges Lebensmittelhandwerk. Alles ist schon da.
Wir brauchen nichts Neues zu schaffen, sondern nur das Bewährte erhalten und stärken. Wenn das gelingt, dann müssen wir uns keine Hilfskonstruktionen ausdenken, die Ersatz für verlorene Strukturen schaffen.
Wenn der Fleischer, der Bäcker, der Konditor und der unternehmergeführte Handel erhalten bleibt, dann brauchen wir keinen Dorfladen, der bestenfalls ein schlechter Ersatz sein kann. Wie kann das aussehen? Welche Maßnahmen können helfen, die Strukturen zu erhalten?
Eines will ich klar sagen: Wir fordern keine Staatswirtschaft, die unsere Probleme lösen soll. Ich glaube es gibt Beispiele genug, die belegen, dass das nicht funktionieren kann. Was wir fordern sind faire Rahmenbedingungen.
Ich gebe zu, es fällt mir schwer das zu sagen, aber: Wir wollen keine Subventionen, so wie andere. Aber wir fordern, dass bei politischen Entscheidungen berücksichtigt wird, dass zum Erhalt der ländlichen Räume nicht nur die bäuerliche Landwirtschaft gebraucht wird.
Wenn wir die Fläche stärken wollen, dann muss stärker berücksichtigt werden, dass wir dort auch Unternehmen brauchen, die die landwirtschaftlichen Erzeugnisse vor Ort weiterverarbeiten. Wir brauchen Unternehmen, die Arbeit geben und die Menschen versorgen. Regionalpolitik ist mehr als Landwirtschaftsförderung und schnelles Internet.
Und auch in den großen Städten wird Lebensqualität auch dadurch geprägt, dass es Vielfalt, Genuss und Nachhaltigkeit gibt. Einheitsware in Plastik wird das nicht sicherstellen.
Wir haben funktionierende Strukturen, nach wie vor. Was ist zu tun, um diese zu erhalten?
Es ist ein ganzer Strauß von Maßnahmen, die hier greifen können. Und fast alle sind ganz preiswert, im Gegensatz zu Subventionen. Es braucht nur den politischen Willen zur Umsetzung. Lassen Sie mich Beispiele nennen:
Beispiel Tierschutz:
Das Fleischerhandwerk bekennt sich zu einem weitreichenden Tierschutz. Er ist bei uns gelebte Praxis, und zwar nicht erst seit andere den Begriff „Tierwohl“ erfunden haben. Weiterentwicklungen des Tierschutzes, zum Beispiel bei der Schlachtung, steht das Handwerk offen gegenüber. Es ist aber wichtig, dass Maßnahmen und Vorschriften keine Hürden aufbauen. Wenn neue Regeln so gestaltet sind, dass sie nur von großen Unternehmen eingehalten werden können, bewirken sie das Gegenteil von Tierschutz. Denn dann werden kleine Strukturen unmöglich gemacht. Weite Transportwege und damit ein schlechterer Tierschutz wären die Folge.
Beispiel Verbraucherinformation:
Unsere Kunden haben das Recht, alle Informationen über die Qualität und die Beschaffenheit unserer Produkte zu erfahren. Das schließt auch Herkunft und Produktionsverfahren ausdrücklich mit ein. Das ist unbestritten. Bei der Vermittlung der Information darf aber nicht einseitig auf schriftliche Unterlagen gesetzt werden. Im Gegenteil: Das persönliche Verkaufs- und Beratungsgespräch an der Bedientheke ist wichtiger und informativer als jedes anonyme Etikett. Das muss bei Informationsvorschriften berücksichtigt werden.
Beispiel Gebühren und Umlagen:
Es gehört zu den groben Fehlleistungen der Politik, wenn durch verfehlte Entscheidungen kleine Unternehmen gegenüber großen benachteiligt werden. Nehmen wir als Beispiel die EEG-Umlage. Ich kann schon verstehen, dass man großen Industriebetrieben im internationalen Geschäft keinen Nachteil aufbürden will. Deshalb werden sie von der Umlage befreit, die es in anderen Ländern erst gar nicht gibt. Dass damit aber diese Unternehmen im Inland einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil gegenüber kleinen Betrieben haben, die zahlen müssen, wird leichtfüßig übersehen.
Dasselbe gilt für Gebühren in unserer Branche: Fleischuntersuchung, Hygienekontrollen oder Entsorgung – Immer wieder sind die Gebühren für uns Handwerker höher als für Industriebetriebe. Hier wird Strukturpolitik gemacht, aber nicht für die Region, sondern gegen die Region. Das muss aufhören.
Beispiel Meisterprüfung:
Immer wieder wird betont, dass die duale Berufsausbildung eine der ganz wichtigen Säulen des wirtschaftlichen Erfolgs unseres Landes ist. Ganz Europa beneidet uns um dieses System. Die Berufsausbildung im Handwerk gipfelt im Meisterbrief. Hohe fachliche Qualifikation und die Fähigkeit zur Berufsausbildung werden hier vorbildlich zusammengeführt. Sogar die Beamten in Brüssel werden nicht müde, zu betonen, wie toll der Meister ist.
Aber gleichzeitig wird in Europa – und leider auch auf nationaler Ebene – die Pflicht zum Meisterbrief mehr und mehr in Frage gestellt.
Die Meisterpflicht ist der wichtigste Qualitätsgarant im Handwerk. Das gilt für das Fleischerhandwerk mehr noch als in anderen Bereichen. Der Umgang mit einem hochsensiblen Lebensmittel sowie die Herstellung und der Verkauf von gesunden Produkten erfordert ein hohes Maß an Können und Wissen. Das preiszugeben wäre gegenüber den Verbraucherinnen und Verbrauchern unverantwortlich. Die Pflicht zur Ablegung einer Meisterprüfung in wichtigen Handwerksbereichen darf deshalb nicht auf dem Altar einer europäischen Gleichmacherei geopfert werden.
Herr Minister, erlauben Sie mir, dass ich das deutlich sage: Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie diesen Wahnsinn stoppt. Es ist doch absurd, Sicherheit und Ausbildung zu schwächen, nur weil andere unser Niveau nicht erreichen können oder wollen.
Apropos Europa: Wir bekennen uns zu Europa, mit voller Überzeugung. Unsere heutigen Gäste aus Luxemburg, Österreich, Frankreich, den Niederlanden und aus der Schweiz zeigen unsere hervorragende Partnerschaft. Auch diese Länder haben ausgezeichnete Ausbildungssysteme und ich weiß, dass auch die hier anwesenden Kollegen große Sorge haben, dass alles in Frage gestellt wird. Deshalb sage ich: Die Forderung, eine Pflicht zur Ausbildung zu erhalten, ist nicht allein deutsch, sondern sie ist ein europäisches Anliegen.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, an diesen wenigen Beispielen wird deutlich, dass durch richtige Weichenstellungen sehr wohl eine vernünftige Strukturpolitik möglich ist.
Handwerk ist eben anders als viele denken. Fleischerhandwerk ist etwas anderes als Fleischindustrie. Und Fleischerhandwerk ist auch anders als Lebensmittel-Discount.
Das ist das, was wir nicht nur jungen Leuten vor der Berufswahl zurufen. Auch allen anderen, die es noch nicht verstanden haben, wollen wir vermitteln: Fleischerhandwerk – Anders als Du denkst. In diesem Sinne eröffne ich den 124. Deutschen Fleischer-Verbandstag.“