Deckungsbeitragsrechnung

Der Deckungsbeitrag ist ein Begriff aus dem Controlling und steht für den Betrag, der mit einem Produkt erwirtschaftet wird, um die Fixkosten zu decken oder zu deren Deckung „beizutragen“.

Der Verkaufspreis eines Produktes muss nicht nur die von diesem verursachten variablen Kosten decken, sondern auch noch zumindest einen Teil der Fixkosten. - © pauline / www.pixelio.de

Deckungsbeitragsrechnung

Angenommen, Sie haben für ein Produkt, das Sie herstellen, einen Verkaufspreis von 38.- Euro pro Kilogramm kalkuliert. Darin enthalten sind die variablen Kosten von 16,50 Euro pro Kilogramm. Der Deckungsbeitrag entspricht dann 21,50 Euro pro Kilogramm (38,00 – 16,50 = 21,50).

Bei einem kalkulierten Fixkostenanteil von 9,70 Euro pro Kilogramm haben Sie einen kalkulatorischen Gewinn von 6,80 Euro pro Kilogramm.

Richtig interessant wird die Deckungsbeitragsrechnung, wenn die Fixkosten in der Gesamtkalkulation gedeckt sind, aber die Produktionskapazität nicht ausgeschöpft wird. Dann kann das gleiche Produkt zum Beispiel für 23,30 Euro verkauft werden und erzielt den gleichen Gewinn. Damit lässt sich erklären, dass manche industriellen Hersteller ihre Produkte auch als Handelsmarken sehr günstig anbieten können. Vorausgesetzt das klassische Geschäft wird nicht vernachlässigt und die Fixkosten bleiben gedeckt.