In Zeiten der Pandemie wird Hygiene beim Verpacken großgeschrieben – angesichts des Klimawandels zählen neben Schutzfunktionen für Verbraucher und Hersteller aber immer mehr auch nachhaltige Materialien und Recyclingfähigkeit. Frischefolien, Spezialpapiere oder To-go-Packs im Fleisch- und Wurstbereich werden „grüner“.

Die richtige Verpackung für Thekenware, Feinkost und Mittagsmenüs aus Fleischereibetrieben ist wichtig, um die Richtlinien des Verbraucher- und Gesundheitsschutzes zu erfüllen. Eine Patentlösung gibt es nicht – denn die im Alltagseinsatz erforderliche Bandbreite ist enorm. So schützt ein beschichtetes Einwickelblatt den Aufschnitt kurzfristig vor Umwelteinflüssen, die Alu-Schale die Temperatur des heißen Gulaschs bei der Heimfahrt, Folie A das vakuumierte Teilstück beim Reifen, Folie B die Haltbarkeit des unter Schutzgasatmosphäre verpackten Steaks, Folie C den Braten beim Sous-vide-Garen und so weiter.
Für den Produktions-, Transport-, aber auch den Conveniencebereich gibt es inzwischen viele innovative Verpackungsmittel, die zum Beispiel mehrfach verwendbar oder statt aus Kunststoff und Metall aus pflanzlichen, biologisch abbaubaren Rohstoffen sind. Kompostierbare Schalen aus Zellulose, Mehrwegschalen, aber auch Skinfolien, die aus Monomaterialien hergestellt und deshalb gut recyclingfähig sind, kommen dem Willen umweltbewusster Konsumenten entgegen, sind werbewirksam und sparen Ressourcen. Alle Bestandteile sollten lebensmittelecht und konform zu den aktuellen Hygienerichtlinien sein. In welcher Größenordnung spezielle Verpackungshardware (Vakuumierer, Versiegelungs-, Begasungsmaschinen) im eigenen Betrieb eingesetzt wird, ist nach den individuellen Geschäftsschwerpunkten zu entscheiden. Beachtet werden sollten der möglichst geringe Platzbedarf, der sparsame Materialverbrauch und die leichte Reinigungsfähigkeit.
Die Fleischerei stellt moderne Verpackungslösungen vor, die beim Einsatz in Fleischereibetrieben hilfreich sein können.