
Constantia Flexibles, Wien/Österreich, hat auf der interpack 2026 eine umfassende Präsenz gezeigt. Verpackungsmaterialien des Unternehmens wurden während der gesamten Messedauer auf den Anlagen von insgesamt 30 Maschinenherstellern live verarbeitet.
Im Mittelpunkt stand das Ecolutions-Portfolio, ein auf Recycling ausgelegtes Sortiment mit Mono-Polyethylen (PE), Mono-Polypropylen (PP) sowie aluminium- und papierbasierten Strukturen. Die Materialien kamen auf Linien nahezu aller relevanten Verpackungskategorien zum Einsatz. Gezeigt wurden Anwendungen unter anderem für Tiernahrung, Snacks, Molkereiprodukte, Süßwaren, Fruchtpürees, Nüsse und trockene Lebensmittel sowie Kosmetik- und Pharmaartikel.
Mehrere Maschinenhersteller präsentierten Lösungen aus der EcoLam-Familie, den Mono-PE-Strukturen des Unternehmens, die über ein RecyClass Technology Approval verfügen. Verarbeitet wurden sie in verschiedenen Beutelformaten, darunter invertierte Beutel, Stabilo- und Standbodenbeutel sowie Varianten mit wiederverschließbaren Zippern.
Parallel dazu lief das Mono-PP-Portfolio EcoVer auf Anlagen für Seitenfaltbeutel, Kissenbeutel, Standbodenbeutel mit Spout und Flowpacks. Die Vorführungen zeigten die Prozessstabilität von PP-basierten Materialien in standardisierten industriellen Anwendungen.
Auch im Bereich Deckelmaterialien war das Unternehmen präsent: Aluminiumbasierte Stanzdeckel sowie PP-basierte Deckel, wie sie vor allem in der Molkereiindustrie eingesetzt werden, wurden auf Hochgeschwindigkeitsanlagen verarbeitet. Im Papiersegment kamen verschiedene Wrapper- und Flowpack-Linien für EcoPaper-Materialien zum Einsatz. Diese zeichnen sich laut Unternehmen durch gute Druckeigenschaften, hohe Maschinengängigkeit und unterschiedliche Barriereausprägungen aus. Ergänzend wurden Falteinschlaganwendungen sowie ausgewählte Schokoladen-Flowpacks demonstriert.
Darüber hinaus treibt Constantia Flexibles die Umstellung auf PFAS-freie Verpackungslösungen voran. Das Unternehmen bietet entsprechende Materialien bereits an und befindet sich nach eigenen Angaben in der finalen Phase der Umstellung seines globalen Produktionsnetzwerks. Ziel ist es, sämtliche PFAS-haltigen Verpackungen im Einklang mit den regulatorischen Vorgaben vollständig aus dem Portfolio zu entfernen. Mehrere Werke sind bereits weit fortgeschritten, die übrigen Standorte sollen die Umstellung planmäßig vor Ablauf der PPWR-Frist im August 2026 abschließen.