
Für Daniela Kronenburg, Geschäftsführerin von Korimat, Mittenaar-Ballersbach, sind Gulaschsuppe in der Dose und Rinderrouladen im Glas nur dann richtig gut, wenn die perfekte Konservierung nach einem für das Produkt optimierten Garprozess erreicht wurde.
Dieser Garprozesses gelingt automatisch in der seit einigen Jahren neu entwickelten Baureihe der bewährten Korimat Autoklaven.
Während in der Vergangenheit das Know-how des Bedienpersonals gefragt war, kommt jetzt die überarbeitete Steuerung des Autoklaven zum Einsatz. Wo der Anwender bisher während des Kochprozesses zeitlich passend manuelle Einstellungen für den Wasserzulauf und die Druckregelung vornehmen musste, übernimmt nun die Steuerung die Regelung aller Kochphasen. Das Programm wird ausgewählt, danach laufen alle Phasen präzise und automatisch ab. Das Bedienpersonal ist erst wieder am Prozessende gefragt. Ein Signalton fordert zum Entladen des Gerätes auf.
Die regulierte Drucksteuerung ermöglicht – über die herkömmlichen Dosen und Gläser hinaus –die Verarbeitung von Weichpackungen, Convenience-Produkten, Hartschalen und Tuben. Dabei kann der Anwender auf eine Vielzahl von installierten Kochprogrammen zugreifen oder sich individuell sein eigenes Verfahren wählen. Jeder Kochvorgang wird protokolliert und per Speicherkarte kontaktlos ausgelesen. Mittels einer von Korimat entwickelten Software lassen sich die Daten auswerten und zur Qualitätskontrolle sowie zur weiteren Produktentwicklung speichern.
Ein Korimat ist immer auch ein vollwertig einsetzbarer Kessel, in dem Lebensmittel produziert werden, die zur Ergänzung der Produktpalette beitragen. So ist es nicht ungewöhnlich, dass an einem Produktionsstandort gleich mehrere Autoklaven mit verschiedenen Konservierungsprozessen flexibel im Einsatz sind.