Im Wettstreit um die Auszubildenden geraten Kleinstbetriebe mit weniger als zehn Beschäftigten nach Analyse des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) immer weiter ins Hintertreffen:
Trotz eines leichten Anstiegs bei den Auszubildenden auf insgesamt über 1,5 Millionen waren Ende Dezember 2023 in diesen Betrieben 3,4 Prozent weniger Auszubildende beschäftigt als zum Jahreswechsel 2022/23. In Großbetrieben mit mehr als 250 Beschäftigten stieg im gleichen Zeitraum hingegen die Anzahl um immerhin drei Prozent. „Wir beobachten schon seit Längerem, dass die Auszubildenden vermehrt in die Großbetriebe streben. Waren hier vor zehn Jahren nur 27,6 Prozent der Auszubildenden zu finden, sind es heute inzwischen 30,6 Prozent“, erklärt IfM-Experte André Pahnke. Insgesamt betrachtet bilden die Klein- und Mittelbetriebe laut IfM jedoch mit einem Anteil von 69,4 Prozent immer noch den meisten Nachwuchs aus.