Die USA haben kulinarisch deutlich mehr zu bieten als Fast Food und Hamburger. Vor allem die amerikanische Vorliebe für gegrilltes Rindfleisch und der Hang zu Großem haben einige besonders leckere Steakvariationen hervorgebracht.
American Steaks
Leider ist hierzulande kaum ein Rindfleisch von US-amerikanischer Ausprägung zu bekommen. Nicht, dass es bei uns kein gutes Rindfleisch gäbe, nur gibt es bei uns fast ausschließlich Zweinutzungsvieh und kaum reine Fleischrassen mit einem solchen Anteil an intramuskulärem Fettgewebe wie eben in den USA.
Das ist jedoch kein Grund, darauf zu verzichten. Wo wir auch Lammfleisch aus Neuseeland und Rindfleisch aus Argentinien bekommen, da ist auch ein echtes USA-Steak zu bekommen.
Die bekanntesten Steaks aus den Weiten der Prärie sind bei uns die T-Bone Steaks, die aus dem ganzen Roastbeef geschnitten werden, so dass der Knochen in der Mitte zwischen Filet und flachem Roastbeef die Form des Buchstabens T hat.
Das Porterhouse Steak wird in gleicher Weise geschnitten, aber näher zur Hüfte, und ist noch etwas dicker als das T-Bone Steak. So ist der Filetanteil größer und die Porterhouse-Variante insgesamt schwerer als ein T-Bone Steak.
