Die kleinen Scheiben, die beim Auf- und Anschneiden von Wurst, Schinken oder auch Käse in Fleischereien regelmäßig anfallen, sind eher ungeliebte „Nebenprodukte“. Denn sie lassen sich in dieser Form nicht verkaufen, obwohl sie ebenso hochwertig sind wie das „Hauptprodukt“.

Wohin also mit diesen Anschnitten vom Anfang und Ende der Wurst, den Endstücken vom rohen Schinken und den Kanten vom Käse? Sie einfach zu entsorgen, wäre jedenfalls zu schade und auch wirtschaftlich nicht vertretbar.
Teilweise können diese Abschnitte bei der Herstellung von Salaten verwendet werden - oder zur Weiterverarbeitung im Fleischerimbiss. Sie eignen sich aber auch zum Verkauf als eigenständiges Produkt, zum Beispiel als Belag für Pizza, den der Kunde nur noch auf dem Teig verteilen muss.
Übrig gebliebene Käseecken können gehobelt oder geraspelt werden, Rohwurst und Rohschinken können in kleine Würfel geschnitten und diese den Kunden als frisch verpackte Convenience-Produkte angeboten werden. Aus dem Zusatzsortiment können die Kunden dann noch den Hefeteig und die obligatorische Tomatensoße für die Pizza mit nach Hause nehmen.