
Karl Frick leitet als Geschäftsführer in zweiter Generation die Metzgerei Frick in Krauchenwies, einer Gemeinde rund zehn Kilometer südlich von Sigmaringen in Baden-Württemberg. Der Metzgermeister beschäftigt rund 150 Mitarbeiter in der Produktion, dem Fuhrpark und in den 14 Filialen. Sein Bruder Manfred Frick und dessen Sohn Philipp beschäftigen 100 Mitarbeiter in der Küche und weiteren 14 Filialen.
Das Filialnetz reicht vom Schwarzwald bis nach Bayern, von der Schwäbischen Alb bis zum Bodensee. Einige Produkte schaffen es sogar bis nach Großbritannien. Die Rindswurst, der sogenannte Beef Hot Dog, wird erfolgreich nach England exportiert. Trotz der Größe ist die Metzgerei ein Familienunternehmen geblieben, das laut Internetseite „Feines aus dem Ländle“ bietet.
Alle Köstlichkeiten basieren auf Familienrezepten und werden aus feinsten Zutaten produziert. Die Lebensmittel verlassen das Haus nur so, wie sie die Familie auch selber essen würden. Die Rote Wurst ist so ein traditionelles Produkt, das auch über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist. Weitere beliebte Spezialitäten sind Landjäger, Salami und weitere Raucherzeugnisse.
Die Produktionsstätte der Metzgerei liegt direkt an der B 311, die von Ulm über Ehingen bis zur Anschlussstelle Geisingen führt. Hier gibt es einen Fabrikverkauf, den sogenannten Kilomarkt. Das Angebot umfasst verpackte Lebensmittel in Kiloeinheiten zu attraktiven Preisen. In den Filialen findet drei- bis viermal im Jahr eine Coupon-Aktion mit Sonderpreisen statt.
Manfred Frick betreibt die Großküche, die täglich frisch die Feinkostsalate für die Verkaufstheken produziert und für den Partyservice zuständig ist. Unter dem Markennamen „Frick & Fertig“ entstehen leckere Fertiggerichte für die schnelle Küche zu Hause, die in den Filialen in Dosen, Kochbeuteln oder Menüschalen angeboten werden. Trotz großer Mengen legen die Metzgermeister Wert auf gute Qualität und Geschmack, der an Omas Küche erinnert.
Karl Frick war viele Jahre als Obermeister der Innung Sigmaringen tätig. Anfang letzten Jahres hat er dieses Amt an die jüngere Generation übergeben. Jetzt steht er als stellvertretender Obermeister für Fragen jederzeit zur Verfügung. So ergeben sich größere Zeitfenster für seine Hobbys Rad- und Skifahren. Eine weitere Leidenschaft ist der Fußball. Logisch, dass die Metzgerei die örtlichen Vereine unterstützt und fördert.
In Die Fleischerei blättert er gerne bei einer guten Tasse Kaffee. Technikneuheiten und die Erfolgsgeschichten von jungen und alten Unternehmen sind für ihn besonders interessant.