Abluft reinigen, Umwelt schonen, Energie sparen

Eine KMA-Abluftreinigungsanlage, bestehend aus Elek­trofilter (rechts) und Gaswäscher (links), verbraucht bis zu 80 Prozent weniger Energie gegenüber einer herkömmlichen Nachverbrennung. KMA - © KMA Umwelttechnik

Ein zukunftsfähiges Energiebewusstsein, sprich das richtige Gefühl für den Energieverbrauch gemessen am Gesamtnutzen, ist mehr denn je notwendig. Nur wer weiß, wie viel er verbraucht, kann entsprechend wirkungsvoll Energie sparen und die Umwelt schonen.

In der lebensmitteverarbeitenden Industrie existiert oft ein falsches Energiebewusstsein, wenn es um die Abluftreinigung geht. Hier wird mit dem Einsatz einer Nachverbrennungsanlage die Abluft von Emissionen, zum Beispiel von flüchtigen organischen Stoffen (VOC) befreit und gleichzeitig hohe CO2-Emissionen freigesetzt. Nachverbrennungsanlagen funktionieren mit der Zufuhr von hohen Mengen an fossilen Energieträgern, wie Erdgas oder -öl. Die Verbrennung der Rohstoffe führt nicht nur zu hohen Betriebskosten, sondern auch zu einem hohen CO2-­Ausstoß.

Es gibt jedoch alternative Techniken, mit denen nicht nur die Abluft gereinigt, sondern auch Energiekosten sowie der Kohlenstoffdioxidausstoß gesenkt werden können.

Die KMA Umwelttechnik, Königswinter, hat sich auf die Entwicklung von energieeffizienten Abluft­reinigungsanlagen in Räuchereibetrieben spezialisiert. Die Energieeinsparungen werden durch zwei Maßnahmen erreicht: Die erste und wichtigste Maßnahme ist die Nutzung von energieeffizienten Filtermodulen. Die KMA-Anlage arbeitet hauptsächlich mit Elektrofilter. Elektrofilterzellen benötigen nur eine geringe Menge an elektrischer Energie und laufen ohne hohe Druckverluste. Das bedeutet, dass mit einem geringen Energieaufwand hohe Abluftvolumen hochgradig gefiltert und Teer sowie ölige, paströse Partikel abgeschieden werden können.

Die zweite Maßnahme betrifft die Geruchabscheidung. In der lebensmittelverarbeitenden Industrie sind die intensiv riechenden VOC-Moleküle in der Prozessabluft ein Problem. KMA setzt bei Räucherei­betrieben einen Gaswäscher zur Geruchabscheidung ein. Dieser arbeitet nach dem Absorptionsprinzip. Die in der Abluft mitgeführten Gase und Dämpfe werden mit einer geeigneten Waschflüssigkeit gebunden und abgeschieden. Kennzeichnend für den KMA-Abgaswäscher ist die hohe Abscheideleistung und der geringe Wasserverbrauch.

Durch dieses Zwei-Maßnahmen-System werden mit der KMA-Abluftreinigungsanlage bis zu 80 Prozent der Energiekosten im Vergleich zu herkömmlichen Nachverbrennungsverfahren eingespart. Dies führt zu reiner Luft und verringert gleichzeitig den CO2-Ausstoß.

www.kma-filter.de