Erzeugerpreise für Schlachtschweine gesunken

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im November 2025 um 5,7 % niedriger als im November 2024, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Im Oktober 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -1,7 % gelegen, im September 2025 bei +2,2 %. Gegenüber dem Vormonat Oktober 2025 fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im November 2025 um 2,6 %.

Die Erzeugerpreise für Schlachtschweine sanken im November 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,3 %.
Die Erzeugerpreise für Schlachtschweine sanken im November 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,3 %. - © Dänischer Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft

Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken um 11,5 % gegenüber November 2024. Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 2,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies war der erste Preisrückgang im Vorjahresvergleich seit Mai 2024. Im Vergleich zum Vormonat entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung im November 2025 gegenläufig. So stiegen die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 0,5 %, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 4,2 % sanken.

Tierische Erzeugung

Die Preise für Tiere lagen im November 2025 um 3,3 % höher als im November 2024. Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei Rindern um 28,7 %. Bei Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen um 13,3 %. Die Preise für Geflügel waren im November 2025 um 7,3 % höher als im November 2024. Ausschlaggebend hierfür waren die Preissteigerungen bei Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 15,2 % und bei Hähnchen um 2,6 %.

Der Milchpreis lag im November 2025 um 10,2 % niedriger als im Vorjahresmonat. Auch im Vergleich zum Vormonat Oktober 2025 sanken die Preise für Milch (-6,5 %). Bei Eiern kam es binnen Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 11,0 %.

Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an

Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 11,5 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im November 2025 um 45,6 % niedriger als im November 2024. Im Oktober 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -41,8 %, im September 2025 bei -44,0 % gelegen. Gegenüber dem Vormonat Oktober 2025 stiegen die Speisekartoffelpreise um 7,0 %.

Preise für Gemüse, Obst und Getreide

Die Preise für Gemüse fielen binnen Jahresfrist um 7,3 %, wobei insbesondere Kohlgemüse (-21,5 %), Tomaten (-17,8 %) und Eissalat (-16,3 %) günstiger waren. Preissteigerungen waren hingegen unter anderem bei Champignons und Blumenkohl zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 6,6 % beziehungsweise 3,8 % verteuerten.

Die Erzeugerpreise für Obst waren im November 2025 um 17,7 % niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -21,0 %.

Getreide war im November 2025 im Vergleich zum November 2024 um 11,6 % günstiger. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im November 2025 um 3,9 % niedriger als ein Jahr zuvor. Auch Raps verbilligte sich um 7,3 % zum Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 7,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin rückläufig. Beim Wein war im November 2025 eine Preissteigerung um 1,8 % gegenüber November 2024 zu verzeichnen. www.destatis.de