Verkäufer/innen, die ihre Waren genau kennen, können Kunden individueller beraten und ein besseres Verkaufsergebnis erzielen. Das gilt für Fleisch und Wurst ebenso wie für Zusatzprodukte und Zutaten. Die Fleischerei informiert in jeder Ausgabe über Lebensmittel, die im Fleischer-Fachgeschäft verkauft oder verarbeitet werden.
Zum Braten und für Salate wird Olivenöl ebenso verwendet, wie zum Verfeinern von Speisen. Mit einem großen Spritzer extra natives Öl bekommen Pizza, Pasta- und andere Gerichte eine mediterrane Note. Der heimische Konkurrent heißt Rapsöl und ist mindestens gleichwertig.
Rapsöl deckt Fettsäurenbedarf
Ein hoher Anteil einfach ungesättiger Ölsäure charakterisiert Raps- und Olivenöl. Die nicht essenzielle Fettsäure wirkt unter anderem positiv im Fettstoffwechsel. So senkt sie das Blutcholesterin, insbesondere die schlechte LDL-Fraktion. Rund Dreiviertel aller Fettsäuren im Olivenöl entfallen auf Ölsäure, im Rapsöl sind es knapp 50 Prozent. Dafür enthält das mehr essenzielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren, darunter 8,6 Gramm Alpha-Linolensäure, eine Omega 3-Fettsäure. Bereits knapp zwei Esslöffel Rapsöl decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Im Olivenöl steckt kein Omega 3. Linolsäure, die essenzielle zweifach ungesättigte Omega 6-Fettsäure, kommt in beiden Ölen vor. Rapsöl besitzt die Fettsäuren in einer Relation, die in etwa dem Bedarf des Menschen entspricht. Wer nur ein Öl verwenden möchte, ist mit Rapsöl bestens beraten.
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