Ausbildungsrekord bei Vemag

Erstmals beschäftigt Vemag, Verden, mehr als 100 Auszubildende. „2022 haben wir uns das Ziel gesetzt, die Zahl der damals rund 50 Azubis zu verdoppeln – das haben wir erreicht“, sagt Marco Stellmann, Teamleiter der gewerblichen Ausbildung. Zum 1. September starteten 40 Nachwuchskräfte, sodass das Unternehmen nun insgesamt 119 Auszubildende zählt.

Verdoppelte Fläche: In der Ausbildungswerkstatt stehen den Azubis bei Vemag jetzt genügend moderne Arbeitsplätze und Maschinen zur Verfügung.
Verdoppelte Fläche: In der Ausbildungswerkstatt stehen den Azubis bei Vemag jetzt genügend moderne Arbeitsplätze und Maschinen zur Verfügung. - © Vemag

Diese Steigerung machte eine entsprechende Erweiterung der Infrastruktur notwendig. Die Fläche der Ausbildungswerkstatt hat sich von 460 auf 940 Quadratmeter verdoppelt. Den Auszubildenden stehen nun nicht nur genügend viele, sondern vor allem auch moderne Arbeitsplätze und Maschinen zur Verfügung. Über zwei Millionen Euro hat Vemag in den letzten vier Jahren hierfür investiert. „Unsere Auszubildenden arbeiten von Anfang an mit professioneller Ausstattung, die die gleiche Qualität liefert, wie die Maschinen in unserer Produktion. Teilweise übernehmen sie auch interne Fertigungsaufträge. Das erzeugt Praxisnähe“, sagt Stellmann. Auch 2025 ließen sich alle ausgeschriebenen Ausbildungsplätze besetzen.

Aktuell beschäftigt Vemag zehn Ausbilderinnen und Ausbilder, davon fünf hauptamtlich im gewerblichen Bereich. Marco Stellmann: „Wir haben ein motiviertes Team und genießen das volle Vertrauen der Geschäftsführung.“ Das zahlt sich offenbar aus: Nahezu alle Auszubildenden bestehen ihre Prüfungen – und allen, die bleiben möchten, wird auch ein Übernahmevertrag angeboten.

Gutes Klima im Team

Die Burger-Patties und Bratwürste stammten aus eigener Herstellung. Das Vemag-Kundencenter ist EU-zugelassen und stellt für Veranstaltungen regelmäßig frische Produkte bereit. Die offenen Stellen für 2026 hat Vemag bereits veröffentlicht. Beginnen können etwa 30 Auszubildende als Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker, Elektroniker, Fachkräfte für Lagerlogistik, Industriekaufleute, technische Produktdesigner sowie Fachinformatiker für Systemintegration. Außerdem sind Plätze für ein duales Studium in Informatik und Maschinenbau zu vergeben.

„Zur Ausbildung bei Vemag gehört auch das Zusammenwachsen als Team“, weiß Anna-Lena Alpert aus eigener Erfahrung. Alpert ist Auszubildende zur Industriekauffrau und stellvertretende Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV). „Das Betriebsklima ist super und wir Azubis werden fair behandelt. Vor allem wird niemand im Stich gelassen, wenn er oder sie Unterstützung braucht oder mal Probleme hat; ob im Betrieb oder im schulischen Bereich.“ Hinzu kämen Boni wie die Kantine und das unternehmenseigene Fitnessstudio sowie Ausflüge und Betriebsbesichtigungen. Den Auftakt zum neuen Ausbildungsjahr bildete ein gemeinsames Kennenlern-­Grillen, organisiert von der JAV.

www.vemag.de