Sie formen im Sekundentakt Hackfleisch zu Cevapcici, füllen Brät in Därme oder Saucen in Dosen: Die grammgenaue Verarbeitung großer Lebensmittelmengen in industriellen Produktionslinien ist ein Job für Vakuumfüller, Füllwölfe & Co. Dabei zählen Portioniergenauigkeit und schonender Umgang mit der sensiblen Rohware.
Industriemaschinen zum Füllen und Portionieren müssen eine Vielzahl unterschiedlicher Massen (fest, pastös, flüssig) verarbeiten, exakt und qualitätsüberwacht. Burger-Pattys oder Klöße werden geformt, Zubereitungen von der Suppe bis zum Feinkostsalat gefördert, Brüh- und Rohwürste wie Lyoner oder Salami automatisch gefüllt, abgedreht und gegebenenfalls geclippt. Einstellungsparameter und Rezepturen für neue Chargen sollen schnell am Touchscreen geändert oder aus der vernetzten Betriebsdatenbank abgerufen werden.
Zum Standard der High-Tech-Geräte gehören deshalb neben digitaler (Linien-)Steuerung ein Gehäuse aus Edelstahl ohne Toträume im Hygienic Design, schonend arbeitende Förderwerke, die Quetschungen des Materials, Schmiereffekte und Transportverluste vermeiden, Servoantriebe, oft auch eine Auswahl an Portionierköpfen, Vorhaltegeräten und Hebe-Kippvorrichtungen sowie integrierte „Cleaning-in-Place“-Verfahren. Denn gerade in der industriellen Verarbeitung spielen Stückzeiten eine wichtige Rolle, Maschinenstillstände zur Umrüstung oder Reinigung beim Sortenwechsel müssen so kurz wie möglich gehalten werden. Die reinen Leistungs- und Ausstattungsmerkmale (zum Beispiel Trichter-/Füllvolumen, Dosiergeschwindigkeit, Gewichtsgenauigkeit) sollten nicht die alleinigen Kriterien bei Investitionsentscheidungen sein – es zählen auch Vielseitigkeit wie etwa die Verarbeitung von grobstückigen bis zu gefrorenen Rohstoffen, die modulare Einbindung in eine Produktionslinie, eine bedienerfreundliche Beladung, Wartung und Verschleißfreiheit.
Im Folgenden stellt Die Fleischerei eine Auswahl von Füll- und Portioniermaschinen namhafter Hersteller vor, die Betrieben helfen können, ihre Produktion zu optimieren.