Küchentechnik nach Maß

Die SÜFFA vom 28. bis 30. September 2024 in Stuttgart ist ein Muss für alle Profis der Fleischbranche. Führende Unternehmen präsentieren ausgereifte Technik, clevere Innovationen und maßgeschneiderte Lösungen für Handwerk und mittelständische Industrie, kompetente Beratung inklusive. Damit ist die Fachmesse eine optimale Plattform für wichtige unternehmerische Entscheidungen – auch im Bereich der Küchentechnik.

Einfach zu bedienen, effizient, zeit- und energiesparend: Modernste Küchentechnik für alle Betriebsgrößen bietet die SÜFFA 2024. - © EKU Großküchentechnik GmbH

„Technologie ‚zum Anfassen’ ist seit jeher ein fester Baustein der SÜFFA”, sagt Sophie Stähle, Managerin Messe- und Eventleitung, Messe Stuttgart. „In der Küchentechnik ist das Angebot besonders breit gefächert, da Einsatzbereiche und Betriebsgrößen gleichermaßen stark variieren – vom Gemeinschaftsverpfleger über mobile Catering-Services bis hin zur örtlichen Metzgerei. Unsere Ausstellung zeigt neueste Entwicklungen und Konzepte, ob es nun um eine zeitgemäße Modernisierung oder um eine komplette Neuplanung geht. Immer im Blick sind dabei Nachhaltigkeit, Energiekosten – und leider auch die allerorten herrschende Personalknappheit.”

Digitale Vernetzung und Vollautomaten

Zu den großen Trends in der Küchentechnik zählt die Einbindung digitaler Technologien. „Intelligente”, vernetzte Küchengeräte versprechen ressourcensparende Prozesse, höhere Effizienz und eine verbesserte Qualitätssicherheit. KI-gestützte Bestecksortiermaschinen schaffen mehrere Tausend Teile pro Stunde, ein smarter Kühlschrank verfolgt die Bestände in Echtzeit. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich auch vollautomatische Multifunktionsgeräte, die im Idealfall Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Produktion, Küche oder Service entlasten. Freilich funktionieren digitale Lösungen nicht einfach „von selbst”: Es bedarf fachkundiger Installation und Wartung – oft wird ein dickes Handbuch mitgeliefert.

Solide Technik für vielfältige Ansprüche

Neben intelligenter Küchentechnik sind daher vor allem auch langlebige, robuste Geräte gefragt, die durch Konstruktion und Bedienerfreundlichkeit den Aufwand für Energie und Personal senken. Michael Schärf, Geschäftsführer der EKU Großküchentechnik GmbH aus Limburg an der Lahn, kennt die Bedürfnisse seiner Kundschaft: „Gerade in der Klein- und Mittelgastronomie spielt Hightech nach wie vor eine eher untergeordnete Rolle. Gefragt ist eher einfache, solide Technik, keine Raffinesse. An, aus, warm, kalt. Im À-la-carte-Geschäft etwa steigen die Anforderungen laufend, nicht selten müssen bis zu hundert verschiedene Speisen am Abend angeboten werden. Hier sind einfach bedienbare Geräte, die nicht auf Masse abzielen, optimal geeignet. Deshalb gehören zu unserer Kundschaft auch Metzgerinnen und Metzger, die vermehrt Tagesessen, Imbiss oder Catering anbieten.”

Einfache Handhabung spart kostbare Zeit

Auch simple Küchentechnik muss natürlich bedient werden. „Ja, unsere Geräte benötigen Personal”, räumt Schärf ein. „Aber besondere Kenntnisse oder gar eine Schulung sind nicht erforderlich. Auch für Wartung und Reinigung braucht man keinen Techniker. Alles ist denkbar einfach und somit enorm zeitsparend: Über lediglich zwei Schrauben sind sämtliche Bauteile erreichbar.” Sollte doch einmal etwas streiken, könne man notfalls den örtlichen Elektrobetrieb zu Hilfe rufen.

Dämmung senkt Energiekosten

Ein entscheidender Faktor in Sachen Energieverbrauch ist der Aufbau der Küchengeräte. Schärf: „Wir haben in den letzten zehn Jahren sämtliche unserer Produkte auf den Prüfstand gestellt und energetisch verbessert. Die Becken unserer Geräte sind wärmegedämmt, sodass die Hitze dort bleibt, wo sie hingehört. Das schont zum einen die Elektrik und verlängert die Lebensdauer, wirkt sich aber auch deutlich auf den Energieverbrauch aus.” So hätten eigene Labormessungen ergeben, dass beispielsweise bei einer Fritteuse mit gedämmtem Becken einer von drei Heizzyklen eingespart werden könne. Das sei „schon enorm”, meint Schärf.

Nachhaltige und nutzerfreundliche Materialien

Auch durch die Materialauswahl lasse sich viel erreichen, erklärt Michael Schärf. „Für Frontcooking oder heiße Selbstbedienungstheken sind Oberflächenmaterialien gefragt, die eine effiziente Hitzeverteilung haben. So lässt sich ein optimales und gleichmäßiges Bratergebnis erreichen. Unsere neuen Duplex-Grillplatten aus speziellem Edelstahl etwa geben weniger Hitze nach außen ab – was letztlich auch die Frau oder den Mann am Grill freut.” www.sueffa.de