Smartstore- und SB-Lösungen boomen. Kein Wunder: Fleischereien bieten sie die Chance, dem Fachkräftemangel erfolgreich zu begegnen und neue Vertriebskanäle zu erschließen. Mit Apro.SBStore will Syner.con, Oldenburg, Betriebe ab sofort beim Aufbau eines SB-Konzepts unterstützen.
Die Fachhandelsgruppe ist ein Verbund aus Händlern und Beratern für Metzgereien, Direktvermarkter und das Lebensmittelhandwerk. Syner.con-Partner vertreiben Waagen, Kassen, Schneide-, Verpackungs- und Etikettiermaschinen sowie sämtliches Zubehör.
„Mit Apro.SBStore wollen wir den Kunden hardwareseitig eine Alles-aus-einer-Hand-Lösung bereitstellen“, sagt Syner.con Berater Ebby Frieman. „Dabei ist es uns wichtig, mit dem Kunden ein Konzept zu erarbeiten, das sich für ihn wirtschaftlich trägt und keine allzu hohen Investitionskosten erfordert. Ziel muss es sein, die Parameter so zu stellen, dass sich die Lösung mit größter Wahrscheinlichkeit rechnet.“
Die Syner.con Partner decken mit Beratung und Bereitstellung des Smartstores das SB-Einkaufserlebnis vollständig ab – von der Zutrittskontrolle über die Etikettierung und Kennzeichnung der Ware bis zur Einführung verschiedener Bezahlsysteme und der Ausgangskontrolle. Auch die Anbindung an einen Webshop – für Click & Collect-Abholungen – wird unterstützt.
Morgens Frühstücksangebot, danach parallel zum bedienten Thekenbetrieb Imbiss und warme Theke – und nach dem Mittagsgeschäft die Umstellung auf den Betrieb als Smartstore-SB-Filiale: „Gerade für das vom Fach- und Verkaufskräftemangel gebeutelte Metzgerhandwerk ist ein Hybridkonzept interessant, um den Betrieb am Laufen halten zu können“, sagt Ebby Frieman. Anders als bei Automaten kann der Betrieb mit einer hybriden Lösung ein breiteres Sortiment anbieten.
Die Etikettierung vorverpackter Ware erfolgt wie gewohnt aus der Apro.con Warenwirtschaft. Bei nach Gewicht verkaufter Ware wiegt der Kunde seine Einkäufe an einer Mettler-Toledo SB-Waage und bekommt für das spätere Bezahlen ein Etikett ausgedruckt. Das erspart unnötige Doppelarbeiten in der Datenpflege, Artikelführung und Etikettierung. Anders als bei einer RFID-Lösung scannt der Kunde vor dem Bezahlen seinen Einkauf mit einem Barcodescanner – ganz so, wie es die Kunden mittlerweile von SB-Kassen im Lebensmitteleinzelhandel kennen. Das technisch niedrigschwellige Angebot unterstützt die schnelle Akzeptanz des Smartstores.
Welches Bezahlverfahren zum Zuge kommt – ob mit Scheinen und Münzen, bargeldlos oder einem Kombiangebot – entscheidet die Fleischerei. Ebenso flexibel ist die Gestaltung der Zutrittskontrolle – etwa mittels Kreditkarte, Bankkarte oder nach einer vorherigen Registrierung. Laut Syner.con können die Betriebe die Zutrittskontrolle beispielsweise so einrichten, dass Kunden bis 18 Uhr nicht personalisiert mit ihrer Kredit- oder Bankkarte Zugang erhalten und in den Nachtstunden ein Zutritt nur personalisiert möglich ist. Der Apro.SBStore wird unter anderem auf der SÜFFA in Stuttgart (28. bis 30. September) vorgestellt.