Zum Jahreswechsel fällt das Fazit zur Nachfrage am Fleischmarkt durchwachsen aus. Folgt man den Daten des GfK-Haushaltspanels, kauften die privaten Haushalte in Deutschland zwischen November 2022 und Oktober 2023 knapp zwei Prozent weniger Fleisch, Fleisch- und Wurstwaren sowie Geflügel als in den zwölf Monaten zuvor.
Obwohl im betrachteten Zeitraum weniger Fleischprodukte gekauft wurden, stiegen die Ausgaben der Deutschen dank kräftiger Preissteigerungen um rund sechs Prozent. Die Umsätze in der Gastronomie legten in der gleichen Zeit den Daten des Statistischen Bundesamtes zufolge sogar um ein Zehntel zu. Preisbereinigt reduzierte sich das Plus jedoch auf knapp zwei Prozent. Unter den großen Segmenten konnten sich lediglich gemischte Partien aus Rind- und Schweinefleisch sowie Hähnchen gegen den Trend positiv entwickeln. Und Burger Patties aus Rinderhack waren trotz gestiegener Preise besonders gefragt, gerade bei den Jungen, wie die Marktanalyse zeigt.