Verkäufer/-innen, die ihre Waren genau kennen, können Kunden individueller beraten und ein besseres Verkaufsergebnis erzielen. Das gilt für Fleisch und Wurst ebenso wie für Zusatzprodukte und Zutaten. Die Fleischerei informiert in jeder Ausgabe über Lebensmittel, die im Fleischer-Fachgeschäft verkauft oder verarbeitet werden.
Anders als der Name vermuten lässt, sind Kichererbsen keine Verwandten der Erbsen, sondern eine eigene Pflanzenart, die im Mittelalter auch in Deutschland angebaut wurde. Berichten der Welternährungsorganisation FAO zufolge stammen heute 66 Prozent der Welternte aus Indien. Weitere große Produzenten sind die Mittelmeerländer. Im Jahr 2018 importierte Deutschland rund 3,5 Mal so viel Kichererbsen wie 2010.
Lösliche Ballaststoffe und Saponine
Um die steigende Nachfrage auch mit heimischen Früchten bedienen zu können, bauen ambitionierte Öko-Landwirte inzwischen wieder Kichererbsen an. Ihre Erfolge lassen darauf schließen, dass die Pflanzen die deutschen Äcker mögen. Einen Beitrag zur steigenden Nachfrage leisten Veganer, die regelmäßig Hülsenfrüchte als Proteinlieferanten essen. Getrocknete Kichererbsen enthalten knapp 20 Prozent Protein und damit so viel wie mittelfettes Fleisch. Aufgewertet wird das Eiweiß zum Beispiel mit Brot. Weiterhin sind Kichererbsen reich an löslichen Ballaststoffen und an sekundären Pflanzenstoffen namens Saponine. Beide unterstützen die cholesterinsenkende Ernährung. Wird Menschen mit Fettstoffwechselstörungen geraten, regelmäßig Hülsenfrüchte zu essen, gehören Kichererbsen unbedingt dazu.
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