Smarter Autoklav mit separatem Wasserspeicher

Der KA 380 ist wahlweise mit klassischer oder automatischer Steuerung erhältlich. Korimat - © Korimat

Mit dem Kessel-Autoklav von Korimat, Mittenaar-Ballersbach, kann man das Kochgut mit Über-, Unterdruck (Vakuum) oder drucklos kochen, dämpfen und sterilisieren. Drei verschiedene Größen erlauben das Produzieren von kleinen, mittleren und großen Chargen. Dank der exakten Drucksteuerung lassen sich vielfältige Verpackungsarten sterilisieren.

Laut Hersteller punkten die Kessel vor allem mit ihrer Schnelligkeit: Kochwurst kann mit 120 Grad Celsius und einem bar Druck in 20 Minuten auf den optimalen Garpunkt gebracht werden.

Bei der klassischen Steuerung werden Gegendruck und Abkühlphase manuell eingeleitet. Beim Vollautomaten laufen nach Wahl des jeweiligen Programms alle Phasen automatisch ab. Das Bedienpersonal ist erst am Prozessende wieder gefragt.

Mit der Drei-Punkt-Stichsonde wird die Kern-Tem­peratur gemessen. Die F-Wert-Ermittlung maximiert die Produktsicherheit. Denn: Erst ab einer Temperatur von mehr als 100 Grad Celsius werden sogenannte Abtötungseffekte oder Letalraten erzielt.

Der Wärmespeicher des Korimat benötigt lediglich in der Aufheizphase die volle Leistung. Ist er auf Temperatur, werden die Heiz­intervalle nur noch sporadisch zugeschaltet.

Seit kurzem bietet Korimat einen separaten Wasserspeicher an. Damit kann das beim Kühlen austretende heiße Wasser aufgefangen und für den nächsten Kochvorgang in den Kessel zurückleitet werden. Das spart Geld, Zeit und Wasser. In der nächsten Generation ist der Autoklav zur Cloud-basierten Dokumentation mit IOT ausgestattet.

Der Hersteller bietet eine umfassende Einweisung in den Autoklaven und organisiert Schulungen zum Thema Konserven, Verschlussmaschinen und Etiketten.

www.korimat-gmbh.de