Sauber mit Wasserdüsen, trocken dank Zentrifugalkraft

Bei der aktuellen Generation der Kabinen-Waschanlage kann der Anwender unter zwei Varianten wählen. Mohn - © Mohn

Eine zuverlässige, schnelle und wirtschaftliche Reinigung ist der Abschluss eines Produktions-Zyklus und der Beginn eines neuen Einsatzes. Auch hier hat die automatische Steuerung inzwischen die Handarbeit abgelöst, wie die aktuelle Generation der Kabinen-Waschanlagen von Mohn, Meinerzhagen zeigt. Dabei kann der Anwender unter zwei Varianten wählen. Zum einen kann das Waschgut nach dem Reinigen durch die Türen auf der Eingabeseite auch wieder entnommen werden, zum anderen kann eine Version mit Türen auf zwei gegenüber liegenden Seiten im Sinne einer klaren Schwarz-/Weißtrennung gewählt und installiert werden.

Mit dem Verschließen der doppelwandigen Edelstahl-Türen wird im Zuge des Reinigungsprozesses das Waschgut auf einem 1,60 Meter durchmessenden Teller gedreht und über ein optimal justiertes Düsensystem gereinigt. „Tote Ecken“, die der exakt bemessene Wasserstrahl nicht erreicht, gibt es laut Hersteller nicht. Die eingesetzten „Crossflow“-Düsen sind selbstreinigend und bleiben in ihrer Position, die für eine schonende und ökonomische Reinigung sorgen. Neben Wasser wird auf diese Weise Reinigungsmittel und Energie gespart. Zwei Waschpumpen mit einer Leistung von jeweils 7,5 Kilowatt, gespeist aus einem externen 1.000 Liter-Tank, bewältigen mit hohem Druck und hoher Umwälzung auch große Schmutzfrachten in kurzer Zeit. Beheizt wird das System elektrisch oder über eine Dampfleitung.

Ganz im Sinne der Flexibilität kann der Tank unmittelbar neben der Waschanlage oder in einem benachbarten Raum untergebracht werden. Die Positionierung des Waschgutes auf einem Drehteller ermöglicht die Nutzung der Zentrifugalkraft durch einen abschließenden Schleudergang zur Trocknung.

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