Räuchern ohne Schadstoffe

Beim konventionellen Räuchern werden – trotz gesetzlich vorgeschriebener Luftreinhaltungstechnologien – immer noch zu viele Schadstoffe wie Asche, Rauch-, und Feinstaubpartikel aus den Verbrennungsvorgängen emittiert. Doch es geht auch anders: Räuchereien, die mit der CleanSmoke-Technologie arbeiten, halten problemlos alle Grenzwerte für Luftschadstoffe nach der TA Luft ein.

Räuchern ohne Schadstoffe
Beim Räuchern mit CleanSmoke gibt es weder offenes Feuer noch Glut, weshalb auch keine Schadstoffe wie Feinstaub, Stickoxide oder Kohlenmonoxid entstehen. - © Röhr

Feinstaub gilt als der Luftschadstoff mit den größten Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Hinzu kommt, dass Rußpartikel, ein Teil des Feinstaubs, schädlich für unser Klima sind. Analysen im Rahmen des Europäischen Aktionsplans Eco-innovation (EcoAP) ergaben, dass sich gegenüber konventionellen Räuchermethoden beim Räuchern mit CleanSmoke Feinstaub um 87 Prozent und leichtflüchtige organische Substanzen (VOC) um 64 Prozent verringern lassen.

CleanSmoke ist ein aus Primärrauchkondensat mittels Druckluft frisch erzeugter Rauch. Diese Primärrauchprodukte werden in einem mehrstufigen Filterverfahren von unerwünschten Stoffen wie Asche, Ruß, Teer und PAKs gereinigt. Beim Räuchern mit CleanSmoke gibt es weder offenes Feuer noch Glut, weshalb auch keine Schadstoffe wie Feinstaub, Stickoxide oder Kohlenmonoxid entstehen. „Mit CleanSmoke können Räucherbetriebe aktiv für eine bessere Luftqualität sorgen“, sagt Uwe Vogel, Chairman der CleanSmoke Coalition (CSC). „Für Unternehmen in der Nähe von Wohnbebauung ist das überlebenswichtig. Sie sind sonst von Stilllegung bedroht oder müssten ihren Betrieb mit großem technischem Aufwand nachrüsten.“

CleanSmoke wird befürwortet

Ein solches Szenario kann mittlerweile schnell Realität werden, seit die Europäische Union (EU) ihren Green Deal für mehr Umweltschutz verabschiedet hat. Zudem fordert die EU vom produzierenden Gewerbe schon seit Jahren nur noch umweltschonende Verarbeitungstechnologien anzuwenden. Daher befürwortet sie den Einsatz von Primärrauchprodukten ausdrücklich, da diese aufgrund ihrer Fraktionierung und Reinigung von unerwünschten Substanzen als weniger gesundheitsbedenklich angesehen werden als der traditionelle Räucherprozess (EU-Verordnung 2065/2003). Nicht zuletzt auch deshalb hat die EU das CleanSmoke-Verfahren als „Beste verfügbare Technik“ ausgezeichnet.

Für wesentlich weniger Luftverschmutzung sorgt CleanSmoke auch durch ein reduziertes Verkehrsaufkommen. Wer mit Rauchkondensaten räuchert, braucht weder Holzlieferungen noch muss Asche abtransportiert werden. Die Kondensatlieferungen finden vergleichsweise seltener statt. Zudem tragen mit CleanSmoke geräucherte Lebensmittel zu weniger Gesundheitsrisiken bei, weil keine Schadstoffe aus dem Rauch in die Produkte übergehen können.

www.clean-smoke-coalition.eu