Im Profil: Thorsten Schäfer, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing von Bedford

Vortext

Die Fleischerei: Sie begegnen einer Person zum ersten Mal. Worauf achten Sie am meisten?

Schäfer: Der Gesichtsausdruck, hier speziell die Augen und der Mund, gibt mir einen ersten Eindruck meines Gegenübers. Ich schätze es, wenn ich mich willkommen fühle und Menschen eine positive Ausstrahlung haben. Es ist erstaunlich, aber auch mit Schutzmaske gibt es deutliche Unterschiede. Manche Menschen sind sich ihrer Ausstrahlung gar nicht bewusst.

Die Fleischerei: Welche Charakterzüge schätzen Sie besonders und welche entschuldigen Sie am ehesten?

Schäfer: Ich schätze Ehrlichkeit, Wertschätzung und eine klare Haltung. Man muss nicht immer derselben Meinung sein, aber das Miteinander fällt mir viel leichter, wenn der Umgang aufrichtig ist. Bei kreativen Menschen kann ich über viele Dinge in Sachen Organisation hinwegsehen.

Die Fleischerei: Woran erkennt man einen klugen Menschen?

Schäfer: Ich schätze Menschen, die zuerst denken und reflektieren, bevor sie reden.

Die Fleischerei: Wie definieren Sie für sich Erfolg?

Schäfer: Für mich ist es ein Erfolg, wenn ich mein Leben bewusst, im Gleichgewicht, mit Zufriedenheit und Dankbarkeit führen kann.

Die Fleischerei: Was sind Ihre Stärken und welches Ihre Schwächen?

Schäfer: Meine Stärken sind eine gute Mischung aus sozialer Intelligenz und rationalem Handeln. Geduld ist nicht meine Stärke.

Die Fleischerei: Haben Sie sich schon einmal einen Traum erfüllen können?

Schäfer: Es war immer mein Traum, selbstbestimmt beruflich arbeiten zu dürfen. Diesen Traum habe ich mir vor elf Jahren mit meinem Wechsel zu Bedford erfüllt.

Die Fleischerei: Was ist Ihre Lieblingsspeise?

Schäfer: Schweinshaxe mit Kartoffelknödeln und Rotkohl.

Die Fleischerei: Was würden Sie gerne noch erlernen, wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten?

Schäfer: Meditation.

Die Fleischerei: Welchen anderen Beruf hätten Sie sich vorstellen können?

Schäfer: Landwirt in den Alpen.

Die Fleischerei: In welchem Land würden Sie gerne leben und warum?

Schäfer: In Südtirol, weil ich die Berge und die Nähe zum Meer liebe.

Die Fleischerei: Welche Musikrichtung bevorzugen Sie?

Schäfer: Blues.

Die Fleischerei: Welches Buch lesen Sie gerade?

Schäfer: Der neunte Arm des Oktopus von Dirk Rossmann.

Die Fleischerei: Wie heißt Ihr Lieblingsfilm?

Schäfer: Blues Brothers.

Die Fleischerei: Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

Schäfer: Mit der Familie, idealerweise in den Bergen oder am Meer.

Die Fleischerei: Welche Persönlichkeit aus der Geschichte oder dem Zeitgeschehen würden Sie gerne treffen?

Schäfer: Reinhold Würth, weil er ein bemerkenswertes Vertriebsunternehmen aufgebaut hat.

Die Fleischerei: Was wünschen Sie sich persönlich für die Zukunft, welche Ziele haben Sie?

Schäfer: Gesundheit. Ich möchte nach meiner beruflichen Zeit gerne zusammen mit meiner Frau noch einmal einen neuen Lebensabschnitt beginnen.tr