Hintergrund: Moderater Fleischkonsum schützt Klima

Forscher der Universität Bonn haben im letzten Jahr die Auswirkungen der Ernährungsstile auf das Klima erforscht. Weltweit werde mehr als ein Viertel der menschlichen Treibhausgasemissionen durch Ernährung verursacht. Die Nutztierhaltung nehme einen großen Anteil ein. Verglichen haben die Forscher eine Vollwertkost mit viel Obst und Gemüse, eine Mittelmeerkost mit Fisch, vegane Ernährung und als Referenzkost eine westliche Ernährung. Besonders vorteilhaft war die vegane Kost. Sie konnte die Folgen für den Klimawandel um mehr als die Hälfte reduzieren, verbrauchte allerdings 80 Prozent mehr Wasser. 28 Prozent mehr Wasser als die Referenzkost verbrauchte die Mittelmeerernährung. Günstiger als die typisch westliche Ernährung war auch die Vollwertkost mit einem moderaten Fleischkonsum.