Süditroler Speck verzeichnet positive Bilanz

Das Südtiroler Speck Konsortium, Bozen/Italien, zieht eine positive Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr: Mit einer Exportquote von 33,6 Prozent ist Südtiroler Speck g.g.A. auch weiterhin eine der meistexportierten Wurstwaren Italiens. Deutschland bleibt mit 28,2 Prozent wichtigster Exportmarkt.

Südtiroler Speck
Südtiroler Speck erfreut sich zunehmender Beliebtheit. - © IDM Südtirol - Frieder Blickle

Der Verpackungstrend geht weiter in Richtung des vorgeschnittenen Specks. Im vergangenen Jahr wurden 38 Mio. Verpackungen vorgeschnittener Speck hergestellt. Diese entsprechen den Bedürfnissen der modernen Konsumenten noch immer am besten. Insbesondere der Anteil kleiner Verpackungseinheiten ist 2018 angestiegen. Die 100-g-­Packung bleibt die am meisten verkaufte Verpackungstypologie: Rund 22,9 Mio. 100-g-Packungen wurden 2018 hergestellt. 31 Prozent der gesamten Menge von Südtiroler Speck g.g.A. wurde als Fächerware verkauft.

Deutschland wichtigster Exportmarkt für Südtiroler Speck

Der wichtigste Absatzmarkt für Südtiroler Speck g.g.A. bleibt weiterhin Ita­lien mit 66,4 Prozent. Über die Grenzen Italiens hinaus ist Südtiroler Speck g.g.A. zudem ein stark nachgefragtes Produkt und mit einer Exportquote von 33,6 Prozent eine der meistexportierten Wurstwaren Italiens. Zum Vergleich: Der entsprechende Anteil des exportierten Specks ohne Südtiroler Qualitätszeichen beträgt lediglich 18 Prozent.

Wichtigster Exportmarkt für den Südtiroler Speck bleibt Deutschland mit 28,2 Prozent. Weitere Exportmärkte sind die USA (2 Prozent), Frankreich (1,5 Prozent), Österreich (0,8 Prozent) sowie die Schweiz (0,4 Prozent). In andere Märkte wie Belgien, Slowenien, Schweden, Niederlande, Kanada, Japan und 20 weitere Märkte werden 0,7 Prozent der Menge exportiert.

Potenziale weiter ausbauen

„Die Kernthemen des Südtiroler Speck Konsortiums bleiben unverändert“, sagt Andreas Moser, Präsident des Südtiroler Speck Konsortiums. „Unser Ziel ist weiterhin, die Qualität des Südtiroler Specks g.g.A. konstant zu verbessern, die Bekanntheit der Marke ‚Südtiroler Speck‘ kontinuierlich zu steigern und die Marke vor Missbrauch zu schützen.“

Der leichte Anstieg der Produktion ist insbesondere auf die positiven Entwicklungen in den Exportmärkten zurückzuführen, allen voran in Deutschland. Als nur leicht geräucherter Rohschinken werden die Qualitätsmerkmale und die Vielfältigkeit von Südtiroler Speck vom modernen Konsumenten sehr geschätzt. „2019 möchten wir die Konsumenten noch gezielter ansprechen und auf die Besonderheiten von Südtiroler Speck g.g.A. aufmerksam machen. Südtiroler Speck g.g.A. hat in allen Zielmärkten noch Potenzial“, sagt Moser.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2.755.541 Hammen mit dem Qualitätszeichen „Südtiroler Speck g.g.A.“ ausgezeichnet. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,9 Prozent im Vergleich zu 2017.

www.speck.it