
„Ein Kochschinken ist nur dann richtig gut, wenn die perfekte Konservierung nach einem für das Produkt optimierten Garprozess erreicht wurde“, sagt Daniela Kronenburg, Geschäftsführerin der Korimat Metallwarenfabrik, Haiger. Die Steuerung dieses Garprozesses hat das Unternehmen in den letzten Monaten revolutioniert und liefert seit Kurzem seine bewährten Autoklaven mit einer selbst entwickelten, vollautomatischen Kochprozesssteuerung aus.
Die Korimat Autoklaven sind ein bewährtes Werkzeug für die Lebensmittelkonservierung, das Geheimnis aber lag schon immer in der Steuerung des Kochvorganges. Hier war bisher das Know-how des Anwenders gefragt, der die Temperaturverläufe und Haltezeiten manuell regeln musste.
Nun gibt es die Autoklaven mit einer vollautomatischen Kochprozesssteuerung. Die genau regulierte Drucksteuerung ermöglicht über die herkömmlichen Dosen und Gläser hinaus auch die Verarbeitung beispielsweise von Weichpackungen, Convenience-Produkten, Hartschalen, Tuben. Dabei greift der Anwender auf eine Vielzahl von vorinstallierten Kochprogrammen zu, kann diese aber durch Verändern der verschiedenen Parameter individualisieren und damit seine Verfahren eigenständig optimieren.
Über jeden Kochvorgang wird durch die Steuerung ein Protokoll erstellt, das sich über eine Chipkarte kontaktlos auslesen und in einer von Korimat entwickelten Software auswerten und zur internen Qualitätskontrolle sowie zur weiteren Produktentwicklung speichern lässt.
„Wir liefern unsere Geräte nicht einfach nur aus. Wir begleiten die Inbetriebnahme, schulen das Bedienpersonal, erinnern an die gesetzlich vorgeschriebenen Prüftermine und führen notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten fachgerecht aus. Dabei hat sich viel Know-how über die verschiedenen Einsatzbereiche angesammelt – und das steckt nun in unserer neu entwickelten Steuerung. Nach dem Prinzip „anschalten und sich wohlfühlen“ laufen alle Heizphasen automatisch ab und der Bediener ist erst wieder zum Entladen des Gerätes gefragt“, sagt Kronenburg.