Regionalität zum Anfassen

Familie Blum gratuliert Martina (links) und Holger Fürnstall (rechts) zum gelungenen Hoffest. Regiowelt - © Regiowelt

Beim Hoffest der Regiowelt-­Metzgerei Fürnstall auf Hof Plankenhausen genossen die Gäste Re­gionalität zum Anfassen, viel Familienspaß, köstliche hausgemachte Spezialtäten und beeindruckende Momente mit den zahmen Tieren.

„Mit der Natur auf Du und Du!“ – diese Philosophie wird bei Familie Holger und Martina Fürnstall auf Hof Plankenhausen gelebt. Hier wird Regionalität tagtäglich praktiziert und die Liebe zur Natur ist überall präsent. So wundert es nicht, wenn im Stall zwischen den circa 120 champagnerfarbenen, französischen Rindern der Rasse Bonde d’Aquitaine plötzlich zwei schwarze Wasserbüffel-Damen stehen, die sich Tochter Katharina gekauft hat – als Beginn für eine Zucht. Die Tiere genießen den Luxus des großzügigen Außenklima-Laufstalls und können ansonsten auf den gegenüberliegenden Weiden ein artgerechtes, stressfreies Leben führen.

Aber auch die Sauen der Deutschen Landrasse und die Schwäbisch-Hällischen Schweine als Muttertiere sowie die Eber der Rasse Pietrain als Vatertiere führen auf dem Hof Plankenhausen ein artgerechtes Leben. Obwohl die Hofmetzgerei Fürnstall von ihren Tieren lebt, werden diese in jeder Beziehung wertgeschätzt.

Die Familie legt großen Wert auf die Fütterung der Tiere mit hochwertigem, genfreiem Naturfutter, tierfreundliche, artgerechte Haltung und stressfreie Schlachtung im eigenen Schlachthaus. So entstehen hochwertige, handwerklich verarbeitete Premiumprodukte, beispielsweise von den Blonde-d’Aquitaine-Rindern, deren sehr zartes, feinfaseriges Fleisch von Gourmets geschätzt wird.

„Die Geiz-ist-geil-Mentalität ist in Bezug auf Lebensmittel nicht anwendbar. Sie steht für viel Leid von Mensch und Tier. Für viel Arbeit ohne Lebensgrundlage, für Betriebe, die schlichtweg in den Ruin steuern“, sagt Holger Fürnstall. Er distanziert sich mit seiner Familie von diesem gnadenlosen Wettbewerb und setzt lieber auf Premium-Denken und nachhaltige Erfolge. Aus diesem Grund ist er jetzt auch schon seit über drei Jahren Mitglied der Regiowelt-Gemeinschaft, in der er sich sehr gut aufgehoben fühlt.

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