Kaum ein Fast Food lässt sich so vielseitig variieren wie der Burger. Er ist zeitlos, trendy und individuell zugleich. Das Baukastensystem ermöglicht es, spezielle Wünsche einzelner Kunden bzw. Gäste zu berücksichtigen. Mit einem guten Konzept und dem richtigen Equipment überzeugen Sie überall: Egal, ob auf Schulfesten, Betriebsfeiern, Garten- oder Straßenparties.
Wie biete ich meine Burger am besten an?
Es muss kein amerikanischer Foodtruck sein, wenn Fleischer und Caterer als Burger-Experten erfolgreich sein wollen. Ein Imbisswagen mit Grillplatte, Kühlschrank, Saladette und Fritteuse erfüllt den gleichen Zweck. Der Wagen sollte optisch auffallen. Junge Leute suchen den „coolen Look“, ältere den besonderen.
Erfolgreich mit Konzept: Wie nenne ich meine Burger?
Ein Burgerkonzept lebt auch von seinem Motto. Beispiele für Mottos: Städte, Musikinstrumente, Autos, Filme, Namen. Die unten aufgeführten universellen Namen dienen als Platzhalter und floppen im Alltag. Können Gäste auf einer Feier beispielsweise zwischen Burgern namens Porsche, Van, Ferrari und Smart wählen, klingt das spannender.
Burger zubereiten: schnell und auf individuelle Wünsche eingehen
Die optimale Vorbereitung des Arbeitsplatzes garantiert kurze Wartezeiten – ein wichtiger Zufriedenheitsfaktor für Anbieter und Gäste. Letztere bekommen schnell ihr Essen und der Caterer verkauft mehr.
Essen muss neugierig machen. Deshalb sind Gäste nur zufrieden, wenn Abwechslung und Neuheiten geboten werden. Sie erwarten Rücksichtnahme auf individuelle Bedürfnisse:
- Mit oder ohne Laktose
- mit Fleisch oder vegetarisch
- scharf oder mild
Burger treffen fast immer den Geschmack, weil sie direkt für den Kunden frisch zubereitet werden. So lassen sich durch den Austausch vorhandener Patties und Soßen auf jeder Feier spontan Burger nach Wunsch herstellen. Und neue Varianten zu kreieren, braucht Fantasie, aber selten zusätzlichen technischen Aufwand.
Was macht ein gutes Bun aus?
Perfekte Burgerbrötchen, im Fachjargon Buns, haben eine hauchdünne Kruste und eine feinporige Krume. Sie weichen nicht so leicht durch und besitzen einen Eigengeschmack, der den Burger unterstreicht statt dominiert. Bestreut mit Sesam, Chia, Sonnenblumenkernen oder Leinsaat bekommen sie Farbe. Im Handel gibt es verschiedene Buns, die funktionieren.
Einzigartig jedoch werden Ihre Burger mit Buns, die ein Bäcker für Sie gebacken hat. Mindestens eine vegane Sorte erhöht die Flexibilität beim Kunden. Ein gutes Beispiel zeigt der bekannte Burgergrill „Hans im Glück“. Hier wählen Gäste ihren Burger brotlos, im Sauerteig oder im Mehrkornbrötchen.
Wie gelingt das perfekte Patty?
Das Herzstück eines jeden Burgers ist das Patty, die flache Frikadelle. Fleischliebhaber bevorzugen Rinderhack. Damit es saftig bleibt, beim Formen nur leicht zusammendrücken, dann von beiden Seiten würzen. Ein anderer Weg: Hack vor dem Formen mit Salz, Pfeffer und Senf vermengen.
Verpacken und kühlen Sie die geformten Fleischfladen und grillen Sie sie vor den Kunden frisch. Knuspriger Bacon oder Käse runden den Geschmack ab.
Sonderfall: Geflügel-Patties
Geflügelfans kommen mit Puten- oder Hähnchenburger auf ihre Kosten.Stellen Sie Geflügelpatties her, die Sie aus hygienischen Gründen vorgaren. Oder Geflügelfleisch fein schnetzeln, in Öl anbraten, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und fertigbraten. Mit BBQ-Soße vermengen und in Brötchen füllen. Eine weitere Variante: Fleischschnitzel mit knackig gegarten Streifen von Paprika, Zucchini, Möhren und Mungobohnensprossen vermengen, mit Sojasoße oder süß-scharf abschmecken und in Brötchen füllen.
Was sind aktuelle Burger-Trends ?
Im Trend liegen Pulled-Pork und -Chicken, lang gegartes Fleisch von Schwein oder Huhn, das zerpflückt, geräuchert und mit BBQ-Soße vermengt in Brötchen gefüllt wird.
Wieviel Fleisch rechnet man pro Patty bzw. Burger?
Rechnen Sie rund 100 g Fleisch für ein normalgroßes Patty .
Warum vegetarische Burger?
Sie werden gebucht für die Verpflegung von Studenten auf einer Semesterfeier? Oder für ein Schulfest? Bereiten Sie unbedingt zusätzliche Varianten für Vegetarier und Veganer vor, denn davon werden Sie hier überdurchschnittlich viele finden. Vor allem Mädchen und junge Frauen verzichten lieber, als etwas zu essen, das gegen ihre Philosophie verstößt. Bieten Sie zusätzlich zu Rind- und Geflügelpatties vegetarische und vegane Sorten an. Hier finden Sie zwei Beispiele, die Sie in Ihrem Betrieb zubereiten und mitnehmen können. Die fertigen Patties eignen sich zum Einfrieren und können vor dem Gast auf der Grillplatte oder im Kombidämpfer erhitzt werden..
Welche und wieviele Burger-Soßen?
Selbst hergestellte Soßen geben Burgern eine eigene Note. Drei oder vier Soßen reichen aus, um aus den verschiedenen Patties und Buns zusammen mit Gemüse und Salat viele Kreationen zu gestalten.
- Immer dabei sein sollten eine dicke Tomatensoße oder Ketchup. Mit Chili wird daraus eine scharfe Variante, mit Basilikum und Kapern eine italienische.Mischen Sie mit Fruchtmus, Knoblauch, Gewürzen oder Kräutern, um weitere Varianten herzustellen.
- Ebenso wichtig: Remoulade oder Mayonnaise. Eine Möglichkeit ist es, Mayonnaise mit Limettenabrieb, Kräutern, Gemüsestückchen, Knoblauch zu verfeinern.
- Die dritte Soße braucht eine spezielle Geschmacksrichtung, die mit Ihren Patties harmoniert. Senf, Meerrettich, BBQ oder Kräuter sind Beispiele. Süßlich-scharf schmeckt gut zu Geflügelburgern.
Welcher Käse passt auf Burger?
Verwenden Sie für Cheeseburger Naturkäse wie Mozzarella, Feta, Bergkäse, Parmesan, Weichkäse wie Camembert oder Taleggio.
Welche Beilagen passen zum Burger?
Burger werden meist als Hauptmahlzeit gegessen – oft zusammen mit einer Beilage wie Pommes frites aus Kartoffeln oder Süßkartoffeln. Deshalb sollten die Nährstoffe möglichst ausgewogen sein. Ein Bun liefert vor allem Kohlenhydrate, im Patty stecken Eiweiß und Fett, zumindest wenn es aus Fleisch oder Fisch besteht.
Für vegetarische Varianten bieten sich Gemüse, Ei, Käse an, für vegane Tofu und Hülsenfrüchte. Letztere ergänzen sich mit dem Getreideeiweiß des Buns zu einem hochwertigen veganen Protein. Mit Patties aus Getreide wie Grünkern oder Quinoa hingegen entstehen eiweißarme, kohlenhydratreiche Burger. Salat, Tomaten, Gurken sorgen für knackige Frische und Vitamine.